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Aue, Erzgebirgestadion

Ab März 1950 entstand in nur 4 Monaten Bauzeit das Otto-Grotewohl-Stadion. Kumpel des Wismut-Bergbaus, 400 Soldaten der Roten Armee und viele freiwillige Helfer arbeiteten Tag und Nacht. Dazu wurde sogar das Flussbett der Lößnitz verlegt. Der Bach fließt heute hinter der Tribüne. Bei der Eröffnung am 20.August 1950 waren offiziell 35.000 Zuschauer anwesend. Man geht aber davon aus, das noch zusätzlich 15.000 an den umliegenden Hängen des Stadion standen.

Zunächst besaß das Stadion an einem Eingang auch einen "Triumphturm" mit Uhr und manueller Spielstandsanzeige. Dieses Objekt musste aber 1964 weichen, als das Stadion für eine Ankunft der Friedensfahrt vorbereitet wurde. Fortan bestand das Stadion aus 2 Ovalhälften und bekam eine elektronische Stechanzeige.

Mitte der 80´er Jahre wurde eine umfangreiche Rekonstruktion des Stadions in Angriff genommen. Von 1986 bis 1992 gab es neue Traversen und mehr Sitzplätze sowie Überdachungen. Anlässlich des 1.000. Oberliga-Punktspiels ging am 13.Oktober 1989 eine 400-Lux Flutlichtanlage in Betrieb. Ende 1991 bekam das Stadion dann den heutigen Namen.

Als 1998 im DFB-Ligacup Bayern München gegen Leverkusen im Stadion spielten kamen 19.000 Zuschauer und die Flutlichtanlage wurde auf 1.000Lux verbessert. Bei hohem Zuschaueraufkommen ist allerdings mit großen Staus zu rechnen, da es nur eine Zufahrtsstraße zum Stadion gibt. Wie auch immer, eine Reise mit der eigenen Mannschaft sollte dieses schöne Stadion immer wert sein.

-dergrinser-


 

 
Fassungsvermögen: 16.403
Sitzplätze: 10.233
Stehplätze: 6.170
Zuschauerrekord: 35.000 bis 50.000 bei der Stadioneinweihung am 20.08.1950, Sportvereinigung Erzbergbau-Waggonbau Dessau 3:3
 
Besonderheit: einmalig schöne Landschaft im Lößnitztal
 
Anfahrt: Wer über die A-4 kommt, fährt sicher bei Meerane ab, muss aber dann durch Zwickau und das ist auch nicht gut (über Mosel, Zwickau und Schneeberg nach Aue, dann durch die City Richtung Chemnitz, Stadion dann am Ortsausgang linker Hand). Deshalb besser erst in Hohenstein-Ernstthal abfahren und über Lugau nach Stollberg, von dort wie oben beschrieben nach Aue. Bei dieser Variante ist Vorsicht geboten in Hohenstein-Ernstthal und gleich im nächsten Ort, dort stehen fest installierte Blitzer jeweils in beide Richtungen (werden gerne übersehen, wegen der Aussicht auf den Sachsenring).
 
im Netz: FC Erzgebirge Aue (offiziell), Auefans.com, Block-A

www.filmstadtinferno.de 1