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Wir Eltern - es gibt Sie noch - im Oberbergischen Land

29. Oktober 2002
Keine Aufnahme
Schule verwehrte Kindern den Zutritt
DIERINGHAUSEN.
Es kam, wie es kommen musste: Obwohl sich Kinder und Eltern der Klasse 3b
gestern Morgen pünktlich zum Unterrichtsbeginn in der
Dieringhausener Gemeinschaftsgrundschule (GGS) einfanden,
wurden sie von Schulleiter Norbert Schneider gebeten,
das Schulgebäude wieder zu verlassen.

Schneider erinnerte Andreas Fuchs als Klassenpflegschaftsvorsitzenden daran,
dass er Mitte Oktober die Aufnahme der 25 Kinder hatte ablehnen müssen.
Und an dieser Situation hatte sich bis gestern Morgen nichts geändert.
"Wir werden Dienstag und Mittwoch wieder vor Ihrer Türe stehen",
kündigte Fuchs das weitere Vorgehen der Eltern an.

Der Pädagoge gab zu bedenken,
dass dieses Vorgehen nicht rechtens sei.
Derweil zogen die Eltern mit ihren Kindern in die eigens angemieteten Vereinsräume
des TC Grün Weiß Dieringhausen in der Schulstraße,
wo sie am Vormittag von einer Lehrerin unterichtet wurden.

"Die Dame ist ganz kurzfristig auf uns zu gekommen mit dem Angebot,
die Kinder zu unterrichten", erklärte Fuchs den zahlreich erschienenen Medienvertretern.
Weil sie aber noch ein Verfahren mit der Bezirksregierungs laufen habe,
wollte der Klassenpflegschaftsvorsitzende den Namen der Pädagogin nicht nennen.
(ar/Foto: Ising)Rheinland

Quelle:http://www.rundschau-online.de/oberberg/3163742.html



Archiv der Rubrik Lokales - Oberberg vom 28.10.2002:
 
Eltern sind zuversichtlich, dass eine Klage Erfolg haben wird
Wird die 3b an der GGS unterrichtet?

DIERINGHAUSEN.
Heute Morgen werden die Eltern der 3b an der katholischen Grundschule Dieringhausen (KGS)
ihre Kinder pünktlich zum Beginn des Unterrichts zur
Dieringhauser Gemeinschaftsgrundschule (GGS) bringen
und damit den Bescheid von Schulleiter Norbert Schneider,
die Kinder nicht an der GGS aufzunehmen, ignorieren.
Zur KGS geht es auf keinen Fall zurück.
Diesen Beschluss fassten die Eltern am Samstagabend.
"Für den Fall, dass unsere Kinder nicht beschult werden,
gehen wir in eigens angemietete Räume",
berichtete gestern Andreas Fuchs als Klassenpflegschaftsvorsitzender.
Ob man noch einen pensionierten Lehrer
für den Unterricht der Kinder finde, stehe nicht fest.

Die Eltern der 3b hatten die Klasse geschlossen
mit Beginn der Herbstferien an der KGS abgemeldet,
weil sie mit der Versetzung der Klassenlehrerin nicht einverstanden sind,
und gleichzeitig an der GGS angemeldet.
Ein ablehnender Bescheid der GGS war die Folge.
"Wir scheuen auch nicht den Gang zum Verwaltunsggericht", so Fuchs,
der eine "mangelnde Kompromissbereitschaft" der Schulaufsicht beklagte.

"Anwälte haben uns wissen lassen,
dass wir gute Aussichten auf Erfolg haben.
" Die Kinder werde man auf jeden Fall so weit es gehe aus den ganzen Quereln raushalten.
Dennoch stehe für die Eltern fest,
dass man auch Dienstag und Mittwoch zunächst zur Schule und,
falls nötig, in die angemieteten Räume gehen werde.


 
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