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Mittelamerika,

zusammenfassende Bezeichnung für die Gebiete der Karibischen Inseln und Zentralamerika,
der Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika.


Landbrücke, 

Landverbindung zwischen Kontinenten oder anderen größeren Landmassen. 

Die nahe Verwandtschaft der Tier- und Pflanzenwelt in verschiedenen Regionen 
und Erdteilen wurde mit der Theorie der Landbrücke zu erklären versucht. 

Während des Pleistozän gab es wiederholt große Schwankungen des Meeresspiegels. 
Bei sinkenden Temperaturen war viel Wasser als Eis gebunden, 
so dass der Meeresspiegel sank und von Wasser bedeckte Gebiete den Meeresspiegel überragten. 
Umgekehrt stieg das Niveau des Meeresspiegels nach beginnender Erwärmung 
durch das Abschmelzen ausgedehnter Eismassen. 

Bei sinkendem Niveau nach Abkühlung waren Ausbreitungen von Menschen und Tieren über Landbrücken möglich. 

So wanderte die amerikanische Urbevölkerung zwischen 25 000 und 10 000 Jahren vor heute, 
während der letzten Eiszeit, über eine direkte Landverbindung 
zwischen Asien und Nordamerika im Gebiet der heutigen Beringstraße nach Nordamerika ein. 

Durch den postglazialen Meeresspiegelanstieg wurden manche zusammenhängenden Gebiete voneinander getrennt, 
wie etwa Neuguinea, Neuseeland und Tasmanien vom australischen Festland. 

Eine der bekanntesten gegenwärtig bestehenden Landbrücken ist die mittelamerikanische Landbrücke, 
die Nord- und Südamerika miteinander verbindet.
 
 

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