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Kaffeetassen
im Spiegel der Zeit

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Jede Tasse erzählt eine Geschichte!
 
 

1793 wurde im Petersburger Winterpalais der erste russische Zirkus vorgestellt. Zu Beginn des Zirkuswesens fanden die einfachen Vorstellungen (Geiger, Jongleure, Seiltänzer, Akrobaten) oftmals unter freiem Himmel statt: Geld wurde von den Artisten eingesammelt. Eigene Zirkusgebäude und feste Eintrittspreise etablierten sich erst später. 1803 errichtete wiederum Astley in London ein festes Theatergebäude. Die Söhne Franconis taten es ihm 1807 mit dem Pariser Cirque Olympique gleich. In Deutschland begann die Zirkustradition mit Ernst Jakob Renz, der feststehende Zirkusbauten in Berlin, Breslau, Bremen und Hamburg errichtete. Ende des 19. Jahrhunderts machten Zirkus-Völkerschauen, etwa von Carl Hagenbeck, das europäische Publikum mit exotischen Völkern und Tieren vertraut. Ganze Stämme wurden hier der Sensationsgier des Bürgertums preisgegeben. Eine solche Völkerschau inspirierte den Wiener Kaffeehausdichter Peter Altenberg um die Jahrhundertwende zu seinem Buch Ashanti.
 
 

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 Bonn- Beuel Mai 2001

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