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Kaffeetassen
im Spiegel der Zeit

Jede Tasse erzählt eine Geschichte!



 

Ein Reim entsteht durch die Wiederholung des Vokals der letzten betonten Silbe (und ggf. aller diesem Vokal folgenden Laute) in einem oder mehreren Wörtern der folgenden Zeile(n). So reimt sich beispielsweise Ohr auf Mohr, Tasse auf Gasse oder sündig auf fündig. Sind betonte Vokale und Folgelaute der Bezugswörter identisch wie in diesen Beispielen, spricht man von einem reinen Reim. Um unreine Reime handelt es sich, sofern diese Laute voneinander abweichen, wie bei Ohr und Uhr oder Tasse und Tatze. Weniger gebräuchlich als der Endreim ist der Binnenreim (Inreim, Schlagreim, Zäsurreim usw.), d. h. ein Reim, der teilweise oder ganz innerhalb einer Zeile steht: "Eine starke, schwarze Barke" (Heinrich Heine). Reime finden sich in fast allen Epochen der deutschen und europäischen Dichtung und haben Standardmuster wie den Wechselreim (Zeile 3 reimt sich auf Zeile 1, Zeile 4 auf 2 usw.) und den Paarreim (Zeile 2 reimt sich auf Zeile 1, Zeile 4 auf 3 usw.) herausgebildet. Siehe auch Stabreim; Kreuzreim; Kehrreim; Schüttelreim.
 
 

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Pfingsten 2003 - Angeln/Schleswig-Holstein

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