Traeume oder Geschichten

um die Zeit zuvergessen

Engel zu Staub ....

Sie sah es schon lange im Voraus kommen. Es war ihr klar, dass er sie allein lassen würde, sie verlassen würde. Und er tat es – scheinbar ohne Gefühlsregung, es schien ihm nicht schwer zu fallen. Es war nicht die Tatsache, dass er ging – nur, dass es ihm so leicht fiel, bereitete ihr Schmerzen. Hatte er sie die ganze Zeit belogen? War sie ihm gar nicht so wichtig, wie sie gedacht hatte, wie er ihr das Gefühl gegeben hatte. Es schien so. Er war ihr immer wichtig gewesen. Sie hätte alles getan um dieser Beziehung einen glücklicheren Verlauf zu geben, vielleicht sogar die Trennung wieder rückgängig zu machen. Doch wollte sie das wirklich? Würde sie ihn vermissen, jetzt, wo er weg war, oder hatte sie einfach Angst allein zu sein? Was hatte sie falsch gemacht? Tausend Fragen – für jede Träne die sie weinte eine. „Es ist gut so!“, sagten die anderen, aber die kannten ihn nicht. Wussten nur, was sie über ihn erzählt hatte. Sie hatte es kommen sehen, hatte gesehen, wie ihre Liebe langsam erfror - leise und unauffällig. Warum wusste sie nicht, und wollte es auch nicht wissen – sie hatte Angst vor möglichen Wahrheit, dass einer von ihnen nicht genug liebte. Das Feuer brannte schon lange nicht mehr, und er hatte es kaltblütig erstickt, schnell, so als wollte er es endlich loswerden. Endlich war dieser Moment da in dem er auch das letzte Glimmen ersticken konnte – ohne Rücksicht auf sie, ohne Gefühle. So jedenfalls kam es ihr vor. Sie wurde wütend. Sie erkannte, dass sie lange genug mit ich spielen lassen hat, immer alles geduldet und akzeptiert hatte, versuchte ihn vor anderen in Schutz zu nehmen, sein Verhalten zu rechtfertigen, Erklärungen für seine Gefühlskälte zu finden. Sie hatte sich selbst betrogen. Das Schlimmste war aber, sie wusste – schon während der Beziehung hatte sie es gewusst. Nun wurde ihr klar, dass sie ihn nicht brauchte – nicht so. Sie liebte ihn noch immer, aber sie wusste, irgendwann würde sie über dieses Gefühl hinwegkommen. Sie wurde kalt. Eiskalt – gefangen in einem Eisblock, klar und transparent, Bewegungen mitbekam, ihn sah, wie er daheim saß, an seinem PC. Das Gefühl, dass sie überkam, wenn sie an ihn dachte war eine Mischung aus schmerzvollen Erinnerungen, noch immer flackernder Liebe und Hass. Sie war froh, dass auch dieses Gefühl in ihr wohnte, denn es gab ihr Sicherheit, dass sie ihn vergessen würde, nicht ihr ganzes Leben an ihm hängen bleiben würde. Doch die Liebe war groß und sie führte sie immer wieder zu ihm zurück. Nie hätte sie das zugegeben. – nicht vor ihm. Kleine Pfeile aus Eis, hart und kalt, aber dennoch mit Liebe gefertigt, schoß sie ihm ins Fleisch. Und er blutete. Erst nur ein wenig, aber es wurde mehr....... es war ihr egal, sie konnte sich nicht freuen, hatte auch kein Mitleid, sie fühlte nichts und drehte sich weg. Wollte ihn nicht mehr sehen. Doch was sollte sie nun tun? Weiterleben? Warten, auf die Liebe, nach der sie sich so sehr sehnte, die sie dachte in ihm gefunden zu haben? Sie wollte mehr vom Leben als Warten und in Erinnerungen leben. Sie brauchte jemanden – jemanden, der für sie da war, der ihr Leben einhauchte. Jemand, der ihr gebrochenes Herz heilte, sie achtete, liebte und brauchte. Eine Träne floss ihre Wange hinunter und erstarrte. Sie schrie innerlich – und man hörte sie. Jemand kam und rette sie aus der Leere in der sie zu versinken drohte. Sie sah ihn nicht durch ihre tränenverhangenen Augen, konnte ihn nicht richtig erkennen, doch es war ihr auch egal wer sie holte – die Hauptsache war, es war jemand da. Vorsichtig und leise ergriff er ihre Hand. Fragende Augen schauten sie an, fragten nach Liebe, fragten nach Ehrlichkeit, suchten sie. Sie hatte nicht mehr viel – ihre Liebe vergeben, Ehrlichkeit hätte sie jetzt umgebracht, hätte sie in Einsamkeit gedrängt, in die Leere geschoben, sie besaß nur noch sich selbst. Sie hatte nicht die Kraft sich zu wehren, lies sich fallen – in die Arme des anderen. Sie schloss ihre Augen und lies es geschehen. Er fing sie auf – befreite sie aus ihrem Eisblock, vorsichtig, um sie nicht zu verletzen. Das Eis, das sie geschützt hat, brauchte sie jetzt nicht mehr. Sie wusste, dass sie bei ihm keine Angst haben musste verletzt zu werden – er würde das niemals tun. Er würde ihr zuhören, sie verstehen, ihr glauben. Sie war dankbar. Dankbar nicht allein zu sein, jemanden zu haben, der sie liebte, dankbar, dass er bei ihr war, ihren Schrei hörte – sie niemals allein lassen würde, wenn sie nur blieb. Sie sollte ehrlich sein, er sagte, sie solle ehrlich zu ihm sein. Sie wand sich ab, wollte nicht in seine Augen sehen. Er schien verletzlich – und das letzte was sie wollte, war, ihn zu verletzen. Sie wollte ihn lieben, so wie er sie liebte. Wollte nie sein Herz brechen, doch sie wusste, sie würde es tun. Die Gefühle, die sie für ihn hatte waren groß, es waren viele Gefühle, aber es war keine Liebe dabei. Sie war enttäuscht von sich selbst. Warum konnte sie diesen Menschen, der ihr alles gab, nicht lieben. Sie wusste, er würde sie glücklich machen, wusste er würde immer da sein, wenn sie ihn brauchte. Doch sie ging und ließ ihn allein....ohne einen Blick zurück zu tun, der sie vielleicht doch noch an ihn, den anderen, band, verließ sie ihn. Sie hörte seine Schreie, spürte wie sein Herz brach, sah seine Hand, die nach ihr griff, nicht so, als wollte er sie festhalten, sondern vielmehr, als wollte er verhindern, dass sie erneut unglücklich wird. Doch sie ging, rannte......wollte nicht, dass er sie weinen sieht. Sie hörte nicht mehr auf um ihn zu weinen, doch sie konnte nicht zurück. Etwas versperrte ihr den Weg, etwas großes, häßliches, überflüssiges. Sie erschrack, denn es war ihr eigener Stolz, der sie hinderte glücklich zu werden. Sie war durcheinander, wusste nichts mehr, und konnte ihren Gefühlen keinen Glauben mehr schenken. Sie brauchte Zeit, Zeit sich zu beruhigen, nachzudenken. Es war alles ruhig um sie herum, niemand war da, sie hörte ihr Herz klopfen, ihr Blut hektisch durch die Adern rinnen. Ihre Seele war dunkel, traurig und ohne jegliche Hoffnung, Sie wollte vergessen. Manchmal, so wie in diesem Moment, wollte sie gefühlskalt sein, wie der Eisblock, der sie eisen Splitter lagen noch herum. Sie hob einen davon auf, spiegelte sich darin und sah – nichts. Was war aus ihr geworden? Warum tat sie anderen Menschen so weh? Sie musste sich eingestehen, dass sie ihrem Ex-Freund zeigen wollte, dass man sie lieben kann, flüchtete sich in die Arme eines anderen um ihn zu vergessen und tat am Ende demjenigen weh, der es gut mir ihr meinte, der sie brauchte. Doch sie liebte einen anderen – noch immer. Als sie ihn sah, noch immer blutend, mit leerem Blick und starrer Miene, da wusste sie, wem sie verfallen war. Doch sie war nicht glücklich darüber. Erneut versprach er ihr, sie glücklich zu machen, erneut glaubte sie ihm, wenn auch mit leisem Misstrauen, das einfach nicht wegzubekommen war. Aber sie glaubte an die Liebe, klammerte sich daran, was er ihr versprach. Das Feuer flackerte wieder, es war heiß – kurzzeitig hatte sie das Gefühl es verbrannte sie fast. Die Ruine ihrer Beziehung wurde wieder aufgebaut, doch es war nicht dasselbe Schloss, in das sie einst eingezogen war Steine fehlten oder waren zu sehr beschädigt. Mit der Zeit wuchsen schwarze Rosen an den Mauern hoch, rankten sich um das Haus, als wollten sie es unter ihnen verschwinden lassen, ihre Dornen drangen durch die Mauerschlitze, Fenster und Türen ein, durchbohrten sie fast, nur das Feuer hielt sie davon ab, sie zu töten. Aber auch das wurde kleiner. Noch flackert es, aber wer weiß wie lange noch. Sie liebte ihn, doch konnte sie mit ihm leben? Er liebt sie auch, doch ihre Gefühle sind ihm egal. Jeder bekommt, was er verdient. Hatte sie das verdient? Wer entscheidet, wer was verdient hat? Dieser ständige Kampf um ihn, um seine Liebe machte sie schwach, müde, ziellos. Es konnte alles so schön sein, so wie in den Momenten, in denen er ihre Hand nimmt, sie küsst, ihre Tränen trocknet. Sie will ihn, doch nicht so. Ob er sie erneut verlässt? Es wird weh tun, aber es wird heilen und sie nicht mehr so tief treffen. Wenn sie noch eine Chance bekäme, würde sie alles anders machen. Jede Nacht schaut sie aus dem Fenster, sieht den Mond, die Sterne, den schwarzen Himmel, doch das einzige was leuchtet und funkelt sind die Tränen, die sie weint. Langsam bahnen sie sich ihren Weg über ihre Wangen, ihren Mund, ihre Nase, bis sie letztendlich fallen..... Ein Blick ins Zimmer – er schläft – sie haßt es wenn er schläft. Alles Leben hat er aus ihr genommen – sie lebt nicht mehr, funktioniert nur noch. Das Feuer verebbt, nicht von seiner Seite aus, von ihrer, doch sie ist nicht kaltblütig genug es zu ersticken, ist nicht wie er. Die Hoffnung hat sie aufgegeben. Sie ist in Gefahr, doch diesmal hört sie keiner schreien, nichtmal er, von dem sie sich Hilfe erhoffte, an den sie glaubte, dem sie eigentlich vertrauen sollte. Sie denkt an ihn, den anderen, wie glücklich er nun ist, weiß nicht ob sie sich freuen soll oder nicht. Er war ihr Engel, der zu Staub zerfiel – sie hat ihn selbst zerstört...........

Sie will nicht mehr, kann nicht mehr. Alles ist vorbei!
Nichts machte mehr einen Sinn, sie glaubte an nichts mehr, nichtmal an sich selbst.....Noch immer trägt sie seinen Ring, es war das einzig Gute, was ihr von ihm blieb. Vielleicht geht er eines Tages zu
ihr, vielleicht löst sich eine Träne aus seinen Augen, vielleicht holt er ihre Rosen, vielleicht bereut er, vielleicht liebt er sie wirklich. Es wird ihr egal sein, denn sie wird es nicht merken.

Liebe geht komisch Wege

Morgens wachte ich auf und wartete bis der Wecker klingelte. Er ließ sich Zeit. Ich überflog gedanklich den vor mir liegenden Tag, er war genauso wie der vorige. Deshalb schwirrten meine Gedanken bald ab vom Alltag und landeten wieder an dem, was ich für meine wahre Liebe hielt. Wir trafen uns heute Abend wieder. Und ich stellte mir wieder vor, was ich ihm alles sagen werde. Ich kann nicht mehr so weiter, würde ich sagen. Ich kann nicht mehr. Er würde mich mit seinen treuen Hundeaugen anschauen und sagen, dass es ok ist, ich soll mir bloss keine Sorgen machen, es wird alles genauso werden, wie ich es möchte. Er wird sich genauso benehmen, wie ich es mir immer vorgestellt hatte, dass er es tun soll und dass er zu Mr. Perfekt mutiert, wenn ich es unbedingt will... Das Klingeln des Weckers riss mich aus diesen Träumereien und ich warf die Decke weg. Das Anziehen schaffte ich wie immer in zwei Minuten, fuhr mit einem Waschlappen übers Gesicht, mit der Zahnbürste über die Zähne und mit dem Kamm zweimal durch meine langen braunen Haare, dann warf ich die Schulbücher in die Tasche, schnappte mir einen Apfel und lief nach draußen. Ich biss in diese knackige Frische und erinnerte mich plötzlich, wie ich ihn zum ersten mal geküsst hatte. Er selbst hätte sich nie getraut, darum musste ich es machen. Ob ich es wirklich wollte, weiß ich bis heute noch nicht. Ich hatte das Gefühl, ich musste es unbedingt tun, sonst würde was schreckliches passieren. Also, tat ich es auch. Sein Mund schmeckte wie dieser Apfel, frisch und unberührt. Ich kam mir wie eine Gotteslästerin vor. Er meinte nur, ich sollte ihn das nächste mal warnen. Das war das erste mal, als ich zweifelte. Warnen vor einem Kuss? Ich bog um die Ecke und lief weiter Richtung Schule. Meinen Apfel hatte ich schon aufgegessen und sein Geschmack löste sich langsam in meinem Gaumen.

Ich kann nicht mehr so weiter, würde ich sagen. Der Altersunterschied ist mir einfach zu groß, ich merke ihn mit jedem Tag immer mehr und wir passen überhaupt nicht zueinander. Ja, ich verstehe dich vollkommen, würde er sagen ... Nein, er würde nur in wie immer unverständlich in meine Augen blicken und fragen, ob er etwas falsches gesagt oder getan hat. Aber diesmal würde ich einfach mit "Ja" antworten. Schließlich ist er derjenige, der alles nicht richtig macht.

Der Schulgong rief mich mit seinem sanften Klang zum Unterricht. Mathematik, Chemie, Geschichte, Latein und zweimal Religion. Das war mein Alltag. Die perfekte Beschäftigung für einen jungen Menschen in den besten Jahren seines Lebens. Und jede Minuten dieser kostbaren Zeit verfliegt und keiner kann dir sie jemals wieder zurückholen und trotzdem saß ich jeden Morgen in dieser staubigen Atmosphäre und hörte diesen Menschen zu, wie sie behaupteten, ich solle mich mehr am Unterricht beteiligen, das Potential dazu hätte ich ja. Diesmal würde ich "Nein" sagen. Ein für allemal. Ich hatte es satt. Diese ständigen pubertären Auswüchse, seine Vorstellung von der vollkommenen Beziehung, seine verzweifelten Versuche, erwachsen zu wirken oder zu werden. Das ist unmöglich, würde ich sagen, sieh das ein. Und er würde es einsehen und würde doch bitterlich weinen, während ich ihm dies sagte. Die Hausaufgaben waren wieder dieselben, wie jeden Tag. Mit den fröhlichen Lauten des Fernsehers machten sie auch viel mehr Spaß. Ich war schon lange unfähig Hausaufgaben ohne den Fernseher zu machen. Sie waren einfach wieder dieselben.

Ich kam wie immer zu früh zu unserer Verabredung. Aber er war wie immer pünktlich. Wie jedesmal schien mir dieser Mensch im ersten Augenblick total fremd zu sein. Wer war er eigentlich? Und wie jedesmal setzte er sich zuerst etwas beiseite. Als ob wir gar nicht zusammen gehörten. Und wie immer streckte ich meine Hand aus, um seine zu nehmen. Er gab sie ohne Widerrede her und als ich ihn an mich zu einem Kuss zog, verspürte ich auch keinen Widerstand. Diese Nähe zu ihm war herrlich ... Sie war erfrischend und knackig zugleich und ohne irgendetwas zu sagen, küssten wir uns einfach weiter. Wie immer. Ja, er war meine wahre Liebe.

Morgens wachte ich wieder zu früh auf und wartete bis der Wecker klingelte.

Nur eine Nacht


Endlich, endlich war es soweit: Die Musik verstummte, endlich, erlösend und furchtbar.
Die Reste des Traumes, des Liedes, der Gemeinsamkeit, die Reste einer Nacht verhallten mit leisem Echo. Die letzten gesungenen Silben schwebten wie Nebelschwaden über den Fluss, die letzten Takte wogten als Echo von den Hängen des Flußtales reflektiert zurück zu den Träumenden, zu den Tanzenden, zu den zwei einsamsten und letzten Menschen, zu dem Paar der letzten beiden Helden der Nacht.
Sie führten und berührten sich schon so lange, so lange, daß für sie der Anfang dieses Tanzes der Nacht nur noch schemenhaft erinnern konnten. Der Tanz schien ewig gewährt zu haben, und sein Ende war für beide unvorstellbar gewesen. Nun war es gekommen, das Ende, und das Echo der Musik schien grotesk, es erinnerte, es ließ vermissen. Wie begann die Geschichte ? Es hatte sich zufällig ergeben, daß dieses Paar miteinander tanzte, das Namenlose Paar, denn ohne Namen bleibt es anonym und übertragbar. Es war ein Zufall von Raum und Zeit, denn genau so wie diese beiden hätte es jeden anderen Menschen treffen können, oder besser: Jede andere Kombination zweier Menschen.
Als die Musik begann, hatten sie getanzt, und nur deshalb hatte die Musik angefangen zu spielen. Es war zunächst zögernd gewesen, unsicher und naiv, wie zwei Kinderschauspieler, die nicht wissen, ob sie sich so verhalten, wie das Publikum es von ihnen erwartet, doch als der Rhythmus ihr Blut geworden war, nach anfänglichem Zögern, wurden ihre Bewegungen immer synchroner, immer intensiver ihre Berührungen. Ihr Arm lag an seinen Schultern, aber sie hatte das Gefühl, jeden Punkt Seiner Körpers, jede Zelle, jede Facette seiner Seele zu berühren. Sie waren gefallen, waren geschwebt, waren der Melodie verfallen, ganz und gar. Einer Melodie, die stetig wechselte, von atemberaubend schnell zu aufreizend langsam, von todtraurig zu verspielt vergnügt. Der Tanz war ihr Leben geworden in dieser einen und einzigen Nacht, der ein Tag unbestimmter Länge folgen würde, wenn die der Mond die Sonne nicht davon abhalten konnte aufzugehen. Er konnte es nicht, den das Lied war vorbei, und mit ihm der Tanz, und am Horizont zeichnete sich atemberaubend und schrecklich die tödliche Dämmerung ab, die Wolken färbten sich blutrot und blutrot erschien die ganze Welt, so weit das Auge blickte, reflektiert von jedem Ding, von allem, was da war und ist in ihren kleinen Leben.
Abrupt lösten sich die Berührungen, gingen zwei Menschen in einen neuen Tag, gingen, ohne zurück zu blicken. Warten auf den nächsten Abend, wenn die Musik wieder fließt.

__________________

[Hide Window]
This page is an archived page courtesy of the geocities archive project 
Report this page