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Bodin (1576)

„De là Republique

 

Hobbes (1651)

„Leviathan“

Locke (1689)

„2 Treatises of government“

Montesquieu (1748)

„De l’esprit lois“

Rousseau (1762)

„Contrat social“

Der Fürst

Der Fürst

Macht des Fürsten reguliert

Konstitutionelle Monarchie: demokratische und monarchische Elemente

Demokratisches Idealbild mit Gesellschaftsvertrag

 

Vorwegnahme des

Absolutismus

Das Volk überträgt alle Rechte unwiderruflich auf den absoluten Herrscher; der ist losgelöst von den Gesetzen

Zweiteilung der Macht: Legislative und Exekutive; außerdem ist der Vertrag des Volkes mit dem Herrscher kündbar

3teilung der Macht: Legislative (vom Volk gewählte Vertreter); Exekutive (Kö, mit Veto gg. Gesetze); Jurisdiktion (unabhängig)

Staatsgewalt beim Volk; Regierende sind ausführende Organe des Volkswillens; die Volkssouveränität ist absolut und wird durch den allg. Willen der Nation geäußert, der das Beste aller will (muss nicht gleich Summe der Einzelwillen sein)

Fürst steht seinen Untertanen gegenüber

Fürst steht seinen Untertanen gegenüber

 

Staat zur Sicherung der persönlichen Freiheit und Schutz des pers. Eigentums

Staat zur Sicherung der persönlichen Freiheit der Bürger da

Staat soll Gleichheit und Freiheit der Bürger garantieren

Da von Gott eingesetzter Herrscher, ist die Unterordnung des Volkes gerechtfertigt

Menschen im Krieg aller gg.alle; muss also vor sich selbst geschützt werden; am besten möglich, wenn dies der Staat tut, der von einer Person repräsentiert wird

Regierung muss kontrolliert werden, da Absolutismus sonst zu viele benachteiligt [Ständegesellschaft aber nicht beseitigt)

Pers. Freiheit nur durch gemäßigten Staat garantiert, in der sich die Gewalten ggseitig kontrollieren und hemmen;

Vorbildhaft für Frz. Rev. und Am. Verfassung

Da die Menschen sich zusammenschließen, damit ihre Rechte besser gewährleistet/geschützt werden, geht von ihnen auch die eigentliche Macht im Staat aus; große Bedeutung für Nationalstaatsbestrebungen im 19.Jhdt.

  1. Wer hat die Macht im Staat?
  2. Wie ist der Staat organisiert/ wie ist die Macht verteilt?
  3. Wie wird Staat definiert?
  4. Wie wird die jeweilige Position gerechtfertigt?

 

 

Nationalismus:

aus der Frz. Rev. entstanden;

modernes Vaterlandsgefühl à Patriotismus

der souveräne Nationalstaat wird erstrebt; NATION aber nicht klar zu definieren:

natürliche Grenzen, kulturelle Faktoren, irrationale Gefühle, Stimmungen...

Voraussetzung waren z.B. die damaligen Ideen der Volkssouveränität und der romantischen Volkstumsauffassung

Am stärksten dort, wo noch keine staatliche Einheit der Nation bestand (z.B. Deutschland)

Gefahr des übersteigerten Nationalismus à daher Negativkonnotation des Begriffes heute

 

Liberalismus:

                        Von Locke und Montesquieu inspiriert

Basiert auf Naturrecht und Vertragsidee

Fortschritt der Vernunft als Ziel sowie Verwirklichung individueller Freiheit:

            Grund- und Menschenrechte

            Verfassungsstaat mit Gewaltenteilung, Grundgesetzen und Rechtsstaat

            Mitwirkung der mündigen Bürger an der Politik (Wahlen, Abgeordnetensystem)

            Freie Wirtschaft ohne staatliche Kontrolle

 

Im 19.Jhdt, beeinflusst durch o.g. Theoretiker und Ideen, kommt das Nationalstaatsdenken in Europa immer stärker auf und setzt sich bis in unsere Zeit (wenn auch durch internationale Bündnisse abgeschwächt) fort;

Zusammenfassend lässt sich sagen:       vom absoluten, unkontrollierten Herrscher über Befehlsempfänger entwickelt sich der europ. Staat zu einerm demokratischen System mit Gewaltenteilung, Repräsentativsystem und mündigen Bürgern;

Symbolisiert in den mehr oder weniger historischen Aussprüchen L’etat c’est moi. <-> Der Fürst als erster Diener des Staates

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