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1. Theorie und Geschichte

2. Zusammenfassung Planwirtschaft und Marktwirtschaft

3. Unterschiede und Probleme


 

1. Theorie und Geschichte

1.1. Der Kommunismus

    Wurden die Begriffe Kommunismus und Sozialismus zunächst synonym verwendet, machten Marx und Engels aus dem Sozialismus eine historische Phase des Übergangs zum Kommunismus, in der die "Diktatur des Proletariats" die Produktionsmittel (damit sind u.a. Geld, Maschinen und Werkzeuge, Gebäude, Material, Fahrzeuge, Grundstücke und auch Arbeiter gemeint, also wirklich alles, was man zur Produktion benötigt) revolutionär an sich zu bringen habe und zur herrschenden Klasse berufen sei. (Marxismus)
    Spätestens mit Lenin etablierte sich in der sozialistischen Vorstellungswelt die Wandlung, wonach die "Diktatur des Proletariats" durch eine "Partei neuen Typs" vertreten werde. (Leninismus)
    Der Kommunismus ist darauf bedacht, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Schichten aufzuheben, weder arm noch reich sollte bei dieser Regierungsform existieren.
D.h. in dieser ökonomischen und politischen Lehre soll idealiter eine Gesellschaft ohne Privateigentum, soziale Gleichstellung aller Individuen und deren Aufgehen in der Gemeinschaft sowie gemeinschaftliche Lebensführung erreicht werden.


1.2. Der Kapitalismus

    Eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung der Neuzeit, in der nicht nur die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Verhaltensweisen
und Beziehungen der Menschen, sondern auch deren Organisation und Institution wesentlich von den Interessen derjenigen bestimmt werden, die
über das Kapital verfügen.

Man unterscheidet den Frühkapitalismus (etwa ab 1500), den Hochkapitalismus (ab Ende des 18.Jh.) und den Spätkapitalismus (ab Ende des 19.Jh.).


2. Zusammenfassung Planwirtschaft und Marktwirtschaft

 

Planwirtschaft

(Kommunismus)

Marktwirtschaft

(Kapitalismus)

 
Beschäftigung/ Arbeitsplätze Planerfüllung war am wichtigsten, daher war die Produktivität zweitrangig hohe Produktivität und niedrige Kosten (Rentabilitätsstreben)
Wettbewerb/ Konkurrenz es gibt keinen freien Wettbewerb, dies wirkt

sich negativ auf die Qualität aus

führt zu besseren Dienstleistungen und

niedrigeren Preisen

Preisbildungen Preise werden vom Staat festgelegt (Grundnahrungsmittel werden subventioniert) richtet sich nach Angebot und Nachfrage

(gesteigerte Qualität)

Einkommen Gleichheit als Ziel richtet sich nach Leistung und Berufsausbildung
Produzentensouveränität der Staat bestimmt, was und wie viel

produziert werden soll

Unternehmer bestimmt selbst, was und wie viel

er produzieren will

Gesellschaft klassenlos verschiedene Klassen, je nach Besitz, Beruf, Macht
Eigentum Private Eigentum wird in Gemeineigentum überführt möglichst großer Eigengewinn als Ziel

3. Unterschiede und Probleme

 

Was hat das ganze mit Deutschland zu tun?

Deutschland stand bei dem kalten Krieg im Mittelpunkt des Geschehens, da Amerika (Kapitalismus) und die Sowjetunion (Kommunismus) direkt nebeneinander existierten.

 

 

 

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