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Die Chronik des Bauwagens                 (erzählt vom BW-Verschönerungsverein)

 

[eventuelle Großereignisse wie Der Unheilige Abend werden nicht näher erzählt, da dass schon andere übernommen haben]

 

Es war einmal ein kleiner unscheinbarer Parkplatz am Neuen Friedhof. Als die Stadtjugendpflege beschloss einen Bauwagen als Jugendtreff auf dieses Grundstück zu stellen, war es endgültig aus mit der Ruhe.

 

Es kam im Sommer 2002 zu ersten Gesprächen mit Simone Heller im Rathaus, in dem es als erstes nur um nebensächliche Dinge ging.

Dann im Herbst stand er endlich. Ein Besichtigungstermin wurde abgehalten, bevor die feierliche Eröffnung mit OB Bernd Moser, Vertretern der Polizei und der Stadtjugendpflege abgehalten wurden.

Dann war er endlich offen.

Am Anfang musste man sich mit einer sehr notdürftigen Einrichtung zufrieden geben (Einige Stühle + Kommode).

Aufgrund dieser etwas spartanischen Einrichtung, wurde an immer mehr Nachmittagen und Abenden unter Einfluss von Kerzenlicht Flaschendrehen gespielt.

Die Stadt hatte zwar versprochen schon lange für Strom zu sorgen, doch es gab immer noch keinen. Provisorische Leitungen mit mehreren Kabeln wurden schon beim ersten Schnee im Winter 2002 von einem Räumfahrzeug entfernt. Im Winter ohne Strom wurde es extrem kuschelig. (Erinnern wir an die ganzen Alkoholfahrten die Rügis Mutter jeden Samstag erfüllen durfte.)

Nachdem es endlich wieder wärmer geworden war, bekamen wir auch endlich Strom, um unsere Musikanlage spielen zu lassen. Im Sommer stießen weiter Mitglieder der elitären Elite zur Clique wie Daniel 1000 (man weis nicht ob Fluch oder Segen), ein Koch und ein Ali (was ist ein ALI?), von denen einige recht vernarrt in andere Cliquenmitglieder waren (Natürlich der Ali in den JÄGER). Ach ja die Hanna auch noch (Zitat:“ man weis nicht ob Fluch oder Segen“)

Der Sommer war extrem heiß.

In diesem Sommer kamen die kriminellen Eigenschaften einiger Mitglieder besonders deutlich zu Geltung (Nein nicht nur die vom Gis)

Als erstes ist das berüchtigte Soft-Air-Spiel, bei dem wir nur Spaß haben wollten, während Gis für den dritten Weltkrieg trainierte.

Danach trat ein Ereignis ein, nach dem sich Stefan Hartner nur noch selten blicken lies (Warum nur?)

Dann war Herbst und es bildeten sich langsam einzelne Gruppen heraus, die dann im Laufe des Winters 2003/2004 in paramilitärische Einheiten mutierten.

Hier schieb ich schnell noch Silvester dazwischen. War recht feucht-fröhlich.

Die Folge war eine Gruppenspaltung der besonderen Art.

Hausbesetzer machten sich freiwillig aus einem Bauwagen auf um weiter in der Gegend herumzuziehen. *g*

Wenn ich jetzt so über die gute alte Zeit (Scherz) nachdenke find ich des eigentlich ganz lustig, weil niemand mehr weis, wer sich überhaupt mit wem um was gestritten hat.

(OK vielleicht weis auch bloß ich des nimmer und die anderen schon)

Dann war Frühling 2004.

In den Osterferien haben einige Mitglieder praktisch am Bauwagen gelebt.

Dann war Sommer. Da haben sich einige Mitglieder betrunken bis sie nicht mehr stehen konnten. Dann war schon Herbst. Ach ja der eine hat des schaffen angefangen, der andere kann immer noch nicht schwimmen.

Dann war Winter. Dann war der UNHEILIGE ABEND, in dessen Verlauf, der Bauwagen gut randaliert wurde.

Aber kein Vergleich zu SILVSTER. Ja Silvester, wo der BW in die Knie gezwungen wurde, aber überlebt hat.

Nach Silvester konnte man erkennen, wem der BW besonders am Herzen lag. Denjenigen, denen die Zerstörung egal war, begaben sich einfach auf eine Skifreizeit. Die anderen, die elitäre Elite also nahm sich des Chaos an und beseitigte es, während lauter nervige Personen immer wieder kamen und die Arbeiter mir „gutgemeinten“ Ratschlägen versorgten.

Während dieser Renovierungszeiten musste ein Mitglied der elitären Elite drei Abende lang in Folge zu Hause bleiben, weil er schlecht informiert war. Diese Zeit nutzte er zu anderen lustigen Dingen!

 

An Silvester sind eine Menge Sachen passiert, an die sich der ein oder die andere nicht mehr erinnern will oder kann.

a)      wurde jemanden in den Rucksack gekotzt

b)      dieser jemand war daraufhin sauer

 

 

Mittlerweile hat sich der Bauwagen hat sich von einer wohlwollenden Anarchie in eine Demokratie verwandelt, was Daniel 1000 beweisen kann.

Früher wurde er einfach so geschlagen, heute ist das aber nicht mehr möglich, denn jetzt hat jeder ein Recht auf einen fairen Prozess. Daniel 1000 sogar auf vier Stück.

Auch der Gis wurde in so einem Verfahren der Kleptomanie überführt.

Diese Verfahren bilden eine Neuheit im BW. Es gibt:

-         Richter

-         Staatsanwalt

-         Rechtsanwalt

-         Geschworene

-         Jugendgerichtshilfe

-         Henker (meistens Staatsanwalt)

-         Unbeteiligte Zeugen

-         Einen Holzstock

Auf diese Weise muss sich jeder dem demokratischen Willen der Mehrheit beugen.

 

Jetzt ist März und es hat immer noch weit unter –10° C. Die Hella hat uns gerade zu einer Fastenzeit gezwungen, die bestimmt jeder einhalten wird.

 

 

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