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Willkommen, auf meiner Poesieseite!

Ich wünsche Dir viel Spass beim eintauchen in die Welt der Poesie. Diese Gedichte sind von einem lieben Freund der die Gabe hat sowas zu schreiben..

Also, laß uns träumen...


1. Glück

Die Sterne spiegeln sich glitzernd
auf dem Meeresboden;
sanft gleit ich
auf den weichen Wogen.
Fahre in den Himmel auf,
fliege, wie ein Engel dort hinauf.
Laß mich auf ein Wölkchen nieder;
der Wind, er singt mir Liebeslieder.
Trägt mich als Schmetterling empor,
hatte solche Gefühle niemals zuvor...
Fühl mich so frei,
ohne Sorgen und Leid;
ich und mein Glück...
für die Ewigkeit!
Will mich von der Sonne streicheln lassen,
die Sterne erreichen,
um sie anzufassen.
Ach...könnt` ich nur sein,
was ich nicht bin,
mich zög es immer wieder zurück dorthin!
-Doch leider muß ich so durchs Leben,
auf der Suche nach dem Glück;
"danach will ich streben"





 
 

2. Die Welt

Was ist nur aus dieser Welt geworden,
wo heute schon die Kinder morden?
Die Flüsse verdrecken,
das Meer ist versaut,
die Robben verrecken,
die Natur ist bald out!
Niemanden interessiert es
wie es dem Anderen geht,
ist denn wirklich schon alles zu spät?
Ist Geld Euch das Wichtigste im Leben?
Ihr könntet so viel mehr noch geben!
Ein bißchen Gefühl zur rechten Zeit,
vertreibt manche Sorgen, Kummer und Leid.
Ist es nur noch die Härte, die zählt?
Was ist es nur, was Euch so quält?
Lasst doch einfach die Vögel fliegen,
die Hoffnung und die Liebe siegen!
Wir müssen leben in dieser Welt,
doch so wie sie ist,
mir nicht mehr gefällt.
Wir könnten sie viel schöner machen,
und Jeder könnte wieder lachen.
Jeder sollte sein Bestes geben,
denn WIR sind die Welt,
wir müssen hier leben...

3. DER Engel

Er hat Flügel,
und langes Haar,
er kommt zu jedem Menschen einmal.
Die Stimme sanft,
das Lächeln weich,
nimmt er Deine Hand,
die Du ihm reichst.
Er nimmt Dich mit,
fliegt in sein Land,
"Himmel" hat man es genannt.
Fühlst dort keine Schmerzen,
wirst geliebt von ganzem Herzen.
Fühlst Dich frei
und voller Frieden,
wartest dort auf Deine Lieben.
Es wird ein Paradies für Dich werden,
hab keine Angst davor,
jeder muß mal sterben...

4. Ich sitze hier...

Ich sitze hier, versunken in Gedanken...
verloren in Träumen...
festhaltend an der Hoffnung...
mit dem Glauben an die Liebe...
dem Wunsch nach Glück...
das Hoffen auf eine Zukunft...
umhüllt von meinen Ängsten...
ertrunken an meinen Tränen...
meinem Herz voller Sehnsucht...
gestorben an meinen Schmerzen...
schreiend nach Hilfe...
suchend nach der Liebe...
voller Gefühl...
Gefühle, die Du in mir erwecktest.
Und nun sitze ich hier...
und kann nicht schlafen...
Bin sooo müde...
"Ich liebe Dich"

5. Spürst Du es?

Manchmal finde ich die Worte einfach nicht,
die Dich wissen lassen:
"Ich liebe Dich".
Weißt Du, es fällt mir sehr schwer,
denn ich liebe Dich so sehr.
Die schönsten Worte könnten nicht sagen,
wie lieb wir Beide uns wirklich haben.
Deshalb sprech ich ohne Worte zu Dir,
bist in Gedanken nun bei mir.
Spürst Du meine Liebe nicht?
DU, bist das wahre Glück für mich!

6. Vertraue der Liebe

Viele Menschen kann man mögen,
doch nur Wenigen vertraun,
doch hast Du erst die Liebe gefunden,
kannst Du immer auf sie baun.
Viele Menschen Dich enttäuschen,
nur einer Dir zur Seite steht,
kann man sich in vielen täuschen,
doch die Liebe nie vergeht.
Sollte auch Dein Herz mal zweifeln,
denke stets, was ich Dir sag,
Liebe kann man mit Geld nicht kaufen,
sie ist in Dir, jeden Tag.
Macht Dich glücklich - bist Du traurig,
schenkt Dir Hoffnung, gibt Dir Mut,
erscheint Dir manchmal alles sinnlos,
Liebe macht Alles wieder gut.
Drum traue der Liebe
und hör auf Dein Herz,
auch wenn es weh tut,
Du besiegst auch den Schmerz.
Die Liebe sie scheint
ganz tief in Dir drin,
kannst ihr vertrauen,
geb Dich ihr hin!

7. Vertraue der Liebe II
von Moonlight

Ich vertrau nicht vielen auf dieser Welt,
doch Dir, vertraue ich mein Leben an.
Du bist in meinem Leben der kleine Held
und ich weiß, das ich auf Dich zählen kann.

Hab schon viel verloren und bin es leid,
hab mit Dir das Glückslos jetzt gezogen.
Meine Mauern bröckelten, wurd auch Zeit,
hast sanft, den Putz der Barrikade entzogen.

Oft wurde ich getäuscht, hatte mich verirrt,
saß ganz tief unten und konnte nicht weiter.
Dann kamst Du in meine Welt reingeschwirrt,
hast den Nebel verjagd, wurde wieder heiter.

Zweifel waren nur noch am Anfang vorhanden,
doch Du hast sie alle, aus dem Weg geräumt.
Aus dem Vertrauen ist unsere Liebe entstanden,
das Leben ist schön, nicht nur wenn man träumt.

8. Mein Herz brennt
 

Mein Herz brennt,
wenn ich an Dich denk.
Mal schnell liebe Gedanken zu Dir lenk.
Du bist die richtige Medizin für mich,
wenn mein Herz vor Sehnsucht krank.
Nur ein Wort eine Geste von Dir
und schon blüht der Frühling in mir.
Du hast meinem Leben einen neuen Sinn gegeben.
Wünsch mir jetzt nur die Zeit herbei
wo wir gemeinsam in den Tag rein leben.
Erst dann sind vorbei meine Schmerzen
sie sind halt noch ein Teil in meinem Herzen.
Denn bist Du nicht da bei mir,
mein Herz vor lauter Sehnsucht ruft nach Dir.
Der Ruf der Liebe schallt ewig weit.
Fast schon bis in die Unendlichkeit.
Hörst Du wie es schreit nach Dir?
Fühlst Du die Sehnsucht die sich breit macht in mir?
Ich liebe dich wie noch niemanden in meinem Leben,
will Dir alles erdenklich Schöne geben.
Will zaubern ein Lächeln auf Dein Gesicht,
eine Gegenleistung verlang ich nicht.
Als Du in mein Leben bist gekommen
und mir meine Einsamkeit hast genommen,
da hast Du mir das Wichtigste gegeben,
wovon ich träumte in meinem Leben.
Du liebst mich einfach so wie ich bin,
deshalb bist Du mein Hauptgewinn.

9. Paradies der Liebe

Das erstrahlen der Sterne am Firmament,
rot schimmernd wie der Sonnenuntergang,
der am Himmel brennt.
Heller Schein des Mondes ummalt mein Gesicht,
die Schatten der Nacht entkommen ihm nicht.
Das glitzern zweier Sterne in Deinen Augen,
verzaubern mein Herz
und mich dessen berauben.
Benommen und schwül die Lüfte dieser Nacht,
kann nicht mehr klar denken,
was hast Du gemacht?
Glühwürmchen tanzend in der Dunkelheit,
besiegeln die Stille und Lautlosigkeit.
Das rascheln der Blätter,
die im Winde wehen,
will nur diesen Moment
in Deine Augen sehen...
In Trance, fast wie ein Rausch,
tauschen wir Unsere Herzen aus.
Der blühenden Blumen, lieblicher Duft,
genau wie er, schweb ich in der Luft.
Die Liebe verleiht Jedem die Macht zu siegen,
um vor lauter Glück
gen Himmel zu fliegen...

10. Allein?

Gitarren klingen,
Panflöten singen...
mich in meine Zauberwelt bringen.
Über endlos grüne Wiesen laufen,
in Feldern tollen,
sich die Haare raufen.
Sich den Wind durchs Gesicht wehn lassen,
die Chance, das Glück nicht zu verpassen.
Die Sonne streichelt mir durchs Haar,
der Himmel erstrahlt im Blau,
das Wasser ist klar.
Ein Meer voller Blüten mich umringt,
fühl mich vom süßen Duft beschwingt.
Kinderlachen..., Vogelgesang...
wunderschöner Tag...
doch ohne Belang!
Die Musik verstummt!
Ich bin allein,
werd in dieser kalten Welt,
wohl immer traurig sein...

11. Glücklich

Von der Phantasie beflügelt,
flieg ich in mein Land,
welches Realisten wohl eher unbekannt.
Ein Land voller blühender Phantasien,
man kann dem Alltag dort entfliehen.
Bin ein Engel, kann es sein,
tauche ich in meine Welt erst ein.
Spazieren gehen auf einem Regenbogen,
alle Sorgen sind verflogen.
Mit den Elfen singen,
mit Kobolden ringen,
auf Einhörnern reiten,
durch ein Blumenmeer schreiten.
Meine Liebe finden,
mich auf ewig daran binden.
In den Wolken liegen
und sich hemmungslos lieben...
Bis die Nacht erwacht,
die Sterne erstrahlen,
der Mond Dich anlacht.
Schlafen auf Unsrer Wolke ein,
und werd, wie in jedem meiner Träume,
der glücklichste Mensch im Traumland sein...

12. Einmal nur...
von Mab

Einmal nur...
möchte ich
Deinen Atem spüren.
Einmal nur ...
Dich mit
meinem Zauber verführen.
Einmal nur...
Deine Lippen,
mit den meinen verzücken.
Einmal nur...
Dich mit all
meiner Liebe beglücken.
Einmal nur ...
Dir nah, ganz
nahe sein.
Einmal nur...
aus Deinem
Mund hören, komm sei mein.
Einmal nur...
will ich an
Deiner Zärtlichkeit ertrinken.
Einmal nur...
um dann in
der Unednlichkeit des Seins,
zu versinken.

Einmal nur...

13. Einen Menschen...

Einen Menschen, den ich so sehr mag,
werd ich immer zeigen, wie lieb ich ihn hab.
Möcht immer da sein, wenn er mich braucht,
wenn er Angst hat, dann spür ich das auch.

Hat er Sorgen, kann ich ihn verstehn,
ich werde da sein, wenn alle gehn.
Einen Menschen, der so ist wie Du,
dem hör ich jederzeit gern zu.

Hat er Schmerzen so fühle auch ich,
in meinem Herzen diesen grausamen Stich.
Einen Menschen, dessen Schmerz ich spüre,
ich tief in seinem Herz berühre.

Muß er mal weinen, weil sein Herz zerbricht,
trockne ich die Tränen in seinem Gesicht.
Einen Menschen, der weinen kann,
dem helfe ich jetzt und nicht irgendwann.

Ist er glücklich und kann wieder lachen,
wird er mir die größte Freude machen.
Einen Menschen, der glücklich ist,
der zaubert ein Lächeln auf mein Gesicht!

In guten, wie in schlechten Zeiten,
werd ich nie mehr von ihm weichen,
ich hoffe es wird nie passieren,
das wir uns aus den Augen verlieren.

Einen Menschen...
wie DICH!

14. Ist es Liebe?

Was ist das, was so in mir brennt?
Ist es das, was man Liebe nennt?
Dieses tiefe Gefühl in mir,
welches ich spüre, bist Du hier.
Diese Traurigkeit, wenn Du nicht da,
ob das die Sehnsucht in mir war?
Diese Angst, die mich zerfrißt,
ob das wohl die Eifersucht ist?
Ist es Liebe, die ich spüre,
das Erzittern in mir,
wenn ich Dich berühre?
Selbst im Schlaf kann ich Dich nicht vergessen,
ich bin total von Dir besessen!
Ist es Liebe, die in mir steckt?
Nur Du hast diese Gefühle erweckt!
Ist es Liebe,
was DU empfindest für mich?
Das ist meine letzte Frage an Dich:
Liebst Du mich?

...ist es Liebe???

15. Im Elfental

Im Elfental es dunkel wird,
Mond und Sterne erstrahlen,
ein Elfchen durch die Lüfte schwirrt.
Mein Traumland erstrahlt in dieser Nacht,
hör ein leises singen...
die Kobolde ins Bett gebracht.
Zauberhafte Lieder erklingen,
von kleinen Elfen umringt,
die in den Schlaf sie singen.
Das Mondlicht sanft schimmernd
über Jeden wacht,
der einsam ist in dieser Nacht.
Die Hexen in dem Hexenhaus,
über`m Feuer der Kessel,
tauschen noch Rezepte aus.
Der hellste Stern am Firmament,
strahlt jedem entgegen
dem es im Herzen brennt.
Das Pegasus auf seinem letzten Flug,
fliegt nach Hause,
war der Tag lang genug.
Die Stille kehrt ein im Elfental,
der Mond knippst das Licht aus,
so ist das nunmal.
In Träumen schwebend vor lauter Glück,
nun schlaft auch schön,
wir kehren morgen zurück...

16. Die Macht

Ich stehe in einem Meer von Wolken,
eingehüllt, wie in Watte,
schwerelos, durch die Macht des Träumens...

Still und lautlos, schreite ich durch das Wolkenmeer,
fühle den lauen Wind, der mir mein Haar zerzaust,
die wärmende Sonne, die mir das Gesicht streichelt,
diesen Moment der Unsterblichkeit.

Alle Sorgen und Ängste entweichen meinem Körper,
ich spüre unendliche Tiefen, die sich auftun
mir deutlich werden und einfach wieder entweichen.
Gefühle sind frei!

Nichts, was unausgesprochen bleibt,
Nichts, was einem mehr Angst machen muß,
Nichts, was Dich bedrückt.
Nichts...denn Du bist frei!

Wie ein Vogel will ich fliegen,
wie ein Engel in den Wolken liegen,
wie ein kleiner Teufel lachen,
wie ein Kind nur Unfug machen.

Will immer wieder der Macht erliegen,
wenn Träume die Realität besiegen.

Träumend...

17. Tränen

Manchmal laufen Tränen von ganz alleine,
kann nichts dafür, daß ich nun weine.
Kann gerade noch lachen,
der nächste Augenblick kann mich schon wieder traurig machen.
Ich weiß nicht warum diese Gefühle so schmerzen,
sie nehmen mir alles,
ziehn die Kraft aus meinem Herzen.
Die Leere und die Traurigkeit,
machen sich in meiner Seele breit.

Tränen, der Verzweiflung rinnen herunter
wie die Hoffnung...

Dieser unbeschreibliche Schmerz,
hab das Gefühl, er zerreißt mir das Herz.
Ja, mal wieder so ein Tag,
an dem ich einfach nur weinen mag.
Die Tränen die ich weine,
fühl jede einzelne ganz alleine.
Sie sind ein Aufschrei meines Herzens, meiner Seele,
sie helfen mir, damit ich mich nicht so quäle.
Auch wenn ich das nicht verstehe,
ich vielleicht doch den Sinn darin sehe.
Denn wer nicht fühlt,
der hat kein Herz,
der kennt kein Glück
und auch kein Schmerz.
Tränen, als Befreiung, die verrinnen,
doch kann ich auch morgen
schon wieder singen!

18. Schauspiel der Natur

Schwarze Wolken am Himmel stehn,
lassen die Sonne untergehn.
Der erste Regentropfen fällt...
die Welt für einen Moment den Atem anhält.

Tropfend, plätschernd mit einem Schwall,
fällt der Regen nieder, wie ein Wasserfall.
Donnergrollen hallt durch die Wolken,
haben dem Blitz ins Leben geholfen.

Der Himmel erleuchtet mit jedem Schlag,
ein Naturschauspiel, welches der Magie erlag.

Lautlose Stille,

die Bäche gefüllt,

die Pflanzen getränkt,

der Dreck weggespült...

Die schawarze Wolkendecke öffnet das Tor,
die Sonne blinzelt schillernd hervor.
Die Wolken weichen,
der Himmel erstrahlt im Blau,
die Luft ist schwül,
der Wind ist lau...

Die Tropfen von den Blättern tropfen
und leise auf den Boden klopfen.
Werden von der Sonne gen Himmel gezogen,
Kälte und Nässe wird aufgesogen.

Es erstrahlt die Erde in goldgelbem Schein,
was kann schöner nach einem Gewitter sein?

19. Die Geschichte, vom kleinen Drachen!

Es war einmal...ein kleiner Drache,
dem drehte es sich nur um eine Sache.
Ganz alleine die Welt zu entdecken,
würde Glücksgefühle in ihm wecken.
Wonach er sucht, das weiß er nicht.
Er ist halt noch ein kleiner Wicht!
Der des Tages spielt im Wäldchen,
mit seinen Freunden, den kleinen Elfen.
Des Nachts, er um die Wette fliegt,
mit den Glühwürmchen, die er so sehr liebt.
Doch irgendwas fehlt in seiner kleinen Welt,
er weíß nicht was, es ihn aber furchtbar quält.
So macht der kleine lila Drache,
sich auf die Suche...
nach der unbekannten Sache.
Er überfliegt Dörfer und Wälder,
überquert blühende Wiesen und Felder.
Am Tage er sieht ein wunderschönes Land,
welches er zuvor noch nicht gekannt.
Voller Neugier entdeckt er die Welt,
die ihm ganz zauberhaft gefällt.
Doch Nachts, allein auf seinem Lager,
da fühlt er sich so sonderbar.
Ein Gefühl schleicht in sein Herz,
bereitet ihm sehr großen Schmerz.
Eine große, dicke Träne
steigt ihm in die Augen,
kullert heraus...
und rollt hinunter...

Sie schimmert in allen Farben
im Mondlicht,
und läuft dem kleinen Drachen,
mitten durchs Gesicht.
Auf seiner kleinen Nasenspitze
tropft sie dann hinunter,
fällt ganz tief, in die dunkle Nacht,
bis auf den Boden runter.
Dem kleinen Drachen wird ganz bang,
er ist allein...
nur mit den Wölfen Gesang.
So einsam, sein kleines Drachenherz,
jetzt weiß er wonach er suchte,
er fand es, im Schmerz!
Zu fühlen, zu vermissen, zu lieben,
nun weint er und denkt:
Wär` ich doch zu Haus geblieben!

Wonach er suchte,
nun endlich fand,
die Sache...
die man Liebe und Sehnsucht genannt.
Jetzt wußte er, was fühlen wirklich heißt,
was seine Träne ja beweist.
So schwingt er sich
noch in der dunklen Nacht,
in den Nachthimmel empor.
Es leuchten abertausend Sterne
um ihm zu öffnen das Himmelstor!
Voller Gefühl in seinem Drachenherz,
fliegt er durch die Nacht,
und es vergeht sein Schmerz...

Er ist glücklich!

20. Die Zeit

Unaufhaltsam, egal was passiert,
ob Du Gewinner bist oder verlierst,
Die Zeit verrinnt und bleibt nicht stehn,
sieht jeden Morgen die Sonne aufgehn.

Die Zeit ist mächtig und schenkt das Leben,
doch mit der Zeit wird sie es Dir auch nehmen.
Für Jeden gibt es glückliche Zeiten,
doch auch durch Schlechte wird sie Dich begleiten.

Was man mit seiner Zeit anfängt,
jedoch an Jedem selber hängt.
Ob jung, ob alt, die Zeit verrinnt,
und jeder Tag von Neuem beginnt.

Doch am schönsten ist die Zeit,
die Du erlebst in Zweisamkeit.
Das sind die schönsten Momente im Leben,
kannst sie nur durch Liebe erleben.

Die Zeit und das Drumherum wird vergessen,
hat erstmal ein Mensch Dein Herz besessen.
Denn die größte Macht auf der Welt,
ist die, die zwei Menschen zusammenhält.

21. Diese Nacht

Silbern scheint der Mond in der Nacht,
die Sterne erstrahlen,
bis der Morgen erwacht.
Einsam scheint die Nacht zu sein
und ich fühl mich schrecklich allein.
Kann nicht schlafen,
den Kopf voller Gedanken,
zwischen Schlaflosigkeit
und Müdigkeit wanken.
So oft in der Nacht sehe ich nach oben,
die Schönheit der Nacht hat sich erhoben.
So weit in die Ferne kann man sehn,
warum bin ich hier?
Kann es nicht verstehn!
Tränen, die so oft unterdrückt,
haben mich mit Ihrem Besuch beglückt.
In dieser sternenklaren Nacht
hab ich mir so viele Gedanken gemacht.
Wische meine Tränen weg
und verschwinde in meinem Bett.
Morgen ist ein neuer Tag,
an dem ich auch vielleicht wieder lachen mag.

22. Leere

Einfach daliegen,
nach Innen lauschen,
im eigenem Ich fallen lassen...
Schwerelos in Wünschen baden
um an Nichts zu denken.
Leere...
Kein Augenblick,
kein Platz auf dieser großen Welt
je stiller, lautloser, einsamer...
Leere...
Alles kalt,
ohne Gefühl,
ohne Verständnis.
Wünsche...
nach flügelsanfter Zärtlichkeit,
ein Hauch dessen,
was man Geborgenheit nennt.
Verständnis...
Träume...
Wie Seifenblasen zerplatzen sie
an den Mauern der Realität.
Wie Tränen...
man fühlt...
spürt sie...
weint sie...
und dann?
Leere...
Die Realität,
verlorene Träume,
vergessene, unerfüllte Wünsche...
Hoffnung?
Worauf?
Auf Verständnis?
Das Einzige was immer bleibt
...Leere,
die ich in mir spüre.
Wie das lautlose Fallen eines Blattes,
wie der einsame Gesang der Wölfe,
wie das verzweifelte Bitten eines Kindes,
wie ein gebrochenes Herz...

23. Phantasien 2

Die Sonne scheint und ich liege so da,
wunderschöner Tag,
der Himmel klar.
Und ich lausche auf dem Bett liegend
sanften Stimmen der Phantasie,
die mir sagen:
"Träume sterben nie".
Laß mich fallen
und tauche ein ins Land der Träume...
Blumenmeer, Vogelgezwietscher, Apfelbäume...
Auf meinem Pegasus fliege ich durch den Himmel,
durchs Tal auf dem Einhorn
oder dem Schimmel.
Hexengeplapper...
Elfengeschnatter...
Kobolde tollen,
vor Lachen über den Boden rollen.
Engelgesang,
betörend lieblich in den Ohren klang.
Ein Meer von Blumen mit Schmetterlingen bedeckt,
ein frecher Kobold grade einen Waldgnom neckt.
Elfen schwirren durch die Luft,
atme ein, der Blüten Duft.
Die Hexen Ihren Besen schwingen,
um`s Feuer tanzen und dabei singen.
Der Tag erfüllt mit wahrer Magie,
vergeht nun langsam,
doch Phantasien stirbt nie.
Die Sonne geht unter,
im Mondlicht erstrahlt,
Phantasien unterm Sternenhimmel,
ein Land aus Träumen gemalt.
Unzählbare Sterne strahlen sich in die Herzen,
der Mond spendet Schutz,
gibt Hoffnung nimmt Schmerzen.
So wird auch in der Nacht,
der Mond erstrahlen, der über Phantasien wacht.
Alle Phantasten schließen die Augen,
schlafen seelenruhig,
weil sie an Träume glauben.
Denn jeder Tag von Neuem beginnt,
wenn der Traum in Deinem Herzen gewinnt.

24. Ich schätze, ich wollte...

Ich schätze, ich wollte spüren,
daß Du mich berührst.
Ich schätze, ich wollte herausfordern,
daß Du mich verführst.
Ich schätze, ich wollte geben,
daß was in mir brennt.
Ich schätze, ich wollte nehmen,
daß, was jeder Liebe nennt.
Ich schätze, ich wollte hören,
daß Du für immer bei mir bleibst.
Ich schätze, ich wollte wissen,
ob Du mir wahre Liebe zeigst.
Ich schätze, ich wollte sehen,
wie Deine Hände schwören
meine ewig zu halten.
Ich schätze, ich wollte fragen:
Willst Du mein Herz verwalten?
Ich schätze, ich wollte sicher sein,
nicht vergebens zu lieben.

25. Sehnsucht

Dieses Gefühl, was tief in mir brennt,
dieses Gefühl, ob auch Du das kennst?
Nacht für Nacht in den Schlaf geweint,
Sehnsucht in meinem Herzen scheint.
In weiter Ferne liegt das Glück,
kann es nicht halten,
weicht vor mir zurück.
So nah bei mir und doch so fern,
die Sehnsucht brennt,
denn ich hab Dich so gern.
Sehnsucht, nach einem Lächeln von Dir,
Sehnsucht, die ich spür ganz tief in mir.
Sehnsucht, nach Deinen Augen,
Sehnsucht, versucht mir den Schlaf zu rauben.
Sehnsucht, nach Deiner Zärtlichkeit,
Sehnsucht, nach Stunden mit Dir zu Zweit.
Sehnsucht, Dich einfach zu berühren,
Sehnsucht...
laß mich in Gedanken verführen.
Sehnsucht, wie ein Stich ins Herz,
Sehnsucht, zerbreche an diesem Schmerz.
Sehnsucht, kann es nicht in Worte fassen,
Sehnsucht, kann nicht von Dir lassen.
Sehnsucht, nach Dir
und ich fühl tief in mir,
mein Herz ist in Gedanken immer bei Dir.
Sehnsucht, und sie findet kein Ende,
Sehnsucht, komm und reich mir Deine Hände.
Sehnsucht, nach Klarheit für den Verstand,
Sehnsucht, ich warte auf Dich gebannt.
Sehnsucht, die niemand mir nehmen kann,
Glück, ob ich`s finde irgendwann?
Sehnsucht, die tief aus dem Herzen scheint,
Sehnsucht, die nicht wär,
hätt ich`s nicht Ernst gemeint.

Sehnsucht...

26. Vollmond

Was für eine Nacht,
vollkommen der Mond am Himmel wacht.
Der Mond starrte mich zyklopisch an,
Nacht der ruhelosen Träume begann.
Der Mond ist voll und scheint so klar,
nächtens die Welt nie erleuchteter sah.
Kobaltblau das Firmament,
jedes Sternchen am Himmel brennt.
Süßer Wind des Südens zieht durch die Felder,
matt und farblos erscheinen die Wälder.
Verschleiert mein Blick,
der Sanftheit beraubt,
an rätselhafte Wesen geglaubt.
Die mich nicht schlafen lassen,
meine unbarmherziges Leben erfassen.
Die Suche nach Erfüllung,
vor Ehrfurcht ich erblasse,
den Blick einfach nicht von ihm lasse.
Oh, Du wunderschöner Mond,
wer bist Du,
warum hast Du mich nicht verschont?
Oder bin ich allein der die Nacht durchwandelt,
immer auf dem Sprung,
aber trotzdem nicht handelt.
Liebhaber in den Ozeanen der Welt,
Du Mond, immer die Nacht hast erhellt.
Heimliche Sonne, die in Dir brennt,
die Dein wahres Ich, Dein Wesen kennt.
Grenzenloses weites Herz,
absorbiert alles Leid und den Schmerz.
Kannst Tod, Generationen und Jahrhunderte erleben,
Dich wird es noch viel länger geben.
Unsereins muß vieles ertragen,
nach dem Sinn des Lebens fragen,
den Du wohl längst verstanden hast,
strahlst es in die Welt hinaus Nacht für Nacht.
Und diese Nacht bist Du besonders schön,
ich kann einfach nicht schlafen gehn...

27. Ein Lachen

Ein Lachen kann so vieles sagen,
ein Lachen befreit, wenn Ängste Dich plagen.
Ein Lachen kann von Herzen kommen,
ein Lachen wird immer wahr genommen.
Ein Lachen spendet Trost so manches mal,
ein Lachen beendet Deine Qual.
Ein Lachen kann Dich glücklich machen,
ein Lachen kann ein Feuer entfachen.
Ein Lachen kann man immer verschenken,
ein Lachen verführt den Stolz zum denken.
Ein Lachen löst Deine harten Züge,
ein Lachen entsteht nicht aus der Lüge.
Ein Lachen, ist es ehrlich gemeint,
ein Lachen, das Herz vor Freude weint.
Ein Lachen verbindet so manche Herzen,
ein Lachen überwindet Streit und Schmerzen.
Das Lachen sollte man niemals verlernen,
ein Lachen...
ist der Griff nach den Sternen...

28. Der Antrag

Orangfarbender Schimmer durchflutet den
Raum,
das Feuer knistert im Kamin,
die Flammen schlagen Purzelbaum,
Schatten der Wand scheinen zu entfliehn.

Die Kerzen auf dem Tisch erlischen,
er nimmt ganz sanft nur Ihre Hand,
in Ihr sich die Gefühle mischen,
am liebsten wär sie weggerannt.

Der Zauber dieses Augenblicks,
den nie sie könnt` beschreiben,
er machte vor Ihr einen Knicks,
um seine Gefühle Ihr zu zeigen.

Die Mondscheinsonate im Hintergrund,
sie wollte noch was sagen,
er presste einen Finger auf Ihren Mund:
Heute stell ich die Fragen!

Ihr Herz zerspringt in Ihrer Brust,
romantisch, verliebt sieht er sie an,
das, was da knistert in der Luft,
nur wahre Liebe sein kann.

Das flackernde warme Licht des Feuers,
legt sich sanft auf Ihr Gesicht,
in diesem Moment er Ihr beteuert:
Ich kann nicht leben ohne Dich.

Ohne daß sie was sagen kann,
was überhaupt mit Ihr geschah,
steckte er den Ring Ihr an:
Ich bin immer für Dich da!

Tränen liefen Ihr über die Wangen,
er blickte sie ganz traurig an,
wartete sie darauf doch schon seit Langem,
also sie sich auf ein Jawort besann.

In dieser wundervollen Nacht,
liebten sie sich bis zum Morgen,
sie haben vor Glück geweint und gelacht
und sind zusammen gestorben...

29. Drei Hasen tanzen im Mondschein
von Chr. Morgenstern

Drei Hasen tanzen im Mondschein,
im Wiesenwinkel am See,
der eine ist ein Löwe,
der andre eine Möwe,
der dritte ist ein Reh.

Wer fragt der ist gerichtet,
hier wird nicht kommentiert,
hier wird ansich gedichtet,
doch fühlst Du Dich verpflichtet,
erheb sie ins Geviert.

Und füge dazu den Purzel,
von einem Purzelbaum,
und zieh aus dem ganzen die Wurzel,
und träum den Extrakt als Traum.

Dann wirst Du die Hasen sehen,
im Wiesenwinkel am See,
wie sie auf silbernen Zehen,
im Mond sich wunderlich drehen,
als Löwe, Möwe und Reh.

30. Nie allein

Wenn sich die Sonne am Regenbogen bricht,
der Wind Dir leise streicht das Haar,
das Abendrot in seiner Wärme besticht,
dann denk an mich, denn ich bin da!

Wenn der Mond mit silbernem Schimmer,
der Sterne Strahlen am Firmament,
sich heimlich und leis schleicht in Dein Zimmer,
dann gibt es jemand der an Dich denkt.

Wenn Regentropfen an Deine Fenster klopfen,
Blitz und Donner um sich greifen,
Tränen von Deiner Nase tropfen,
laß ich meine Gedanken zu Dir schweifen.

Wenn ein zarter Hauch des Windes,
den Duft der Liebe mit sich führt,
so trage Du das Lachen eines Kindes,
welches in Deinem Inneren rührt.

Wenn die Dächer von Schnee belegt,
es draußen eisig ist und kalt,
und Dich die Melancholie bewegt,
meine Stimme in Deinem Herzen erschallt.

Ganz einfach, wenn Du einsam bist,
dann denke nur an mich,
wenn es Dir vor Kummer das Herz zerbricht,
ich denke immer an Dich!

31. Leidenschaft

Deiner Stimme lauschen,
mich aller Sinne berauschen,
der Himmel sich verdunkelt,
schon dort ein Sternchen funkelt,
in Deinen Augen versinken,
vom Saft der Liebe trinken,
den Glanz in Deinen strahlenden Augen,
Blicke, die mir die Sinne rauben,
heiße Küsse von Dir zu spüren,
Unsre Körper sich bebend berühren,
mein Gefühl verhundertfältigt,
von Deiner Liebe überwältigt,
im Nacken Deinen Atem zu spüren,
Unsre Lippen die sich berühren,
Deine Hände wandern über mein Gesicht,
die Zeit hat nunmehr kein Gewicht,
neben Dir im Arm zu liegen,
leidenschaftlich Dich zu lieben,
die Wärme Deiner Haut erleben,
Emotionen in mir erbeben,
die Nacht zum Tag und den Tag zur Nacht,
zusammen haben wir Alles geschafft.
Leidenschaft zur Liebe gehört,
auch wenn das Andere empört.
Wenn ich gebe, so geb ich ganz,
sich der Liebe ergeben...

ein Freudentanz!

32. Wie...

Wie die Sonne, mit einem Lächeln zu verzaubern mag,
wie der Mond, den ich nach meinen Träumen frag,
wie der Wind, der mich sanft umweht,
wie der Regen, auf meine Haut sich legt...

Wie der Morgen, wenn er leise erwacht,
wie der Mittag, wenn die Sonne am schönsten lacht,
wie des Abends, wenn der Himmel hochrot erstrahlt,
wie die Nacht, die Sterne auf den Himmel malt...

Wie die Luft, die ich zum atmen brauch,
wie mein Herz, wenn es kribbelt im Bauch,
wie Emotionen, die mich ergreifen,
wie Gedanken, die in die Ferne schweifen...

Wie ein Schmetterling, wenn er sorglos durch die Lüfte schwebt,
wie ein Regenbogen, wenn er hoch oben am Himmel steht,
wie ein Vogel, er so lieblich singt,
wie die Liebe, das Glück sie Dir bringt...

einfach...wie Du!

33. Der erste Blick

Ein Augenblick der so schnell vergeht,
doch unendlich tief berührt,
ein Moment der für die Ewigkeit lebt,
hat mir die Kehle zugeschnürt.

Ohne einen Ton herauszubringen,
fühlte ich diese magische Kraft,
es war als ob die Engel singen,
in mir war das Feuer entfacht.

Jener Augenblick den man nie vergißt,
das allererste Mal sich in die Augen zu sehn,
dieses Gefühl was Du ewig vermisst,
die Erinnerung daran wird nie vergehn.

Das Funkeln und Strahlen in Deinen Augen,
als sich Unsre Blicke trafen,
meinen Sinnen konnt ich nicht mehr glauben,
jede Vernunft war eingeschlafen.

Diese Magie die Uns verführte,
Liebe knisterte in der Luft,
Dein Blick der mich zärtlich streichelnd berührte,
atmete ein dessen lieblichen Duft.

Das erste Mal werd ich nie vergessen,
so irreal und doch so wahr,
hast seit dem Moment mein Herz besessen,
als ich Dich zum allerersten Mal sah...

34. Trost

Ich sehe die Tränen in Deinen Augen,
möchte sie trocknen, doch geht das nicht,
ich kann es immer noch nicht glauben,
daß er nicht wenigstens mit Dir spricht.
Liebe, wenn sie nur von Einem ausgeht,
wird für den Liebenden schmerzvoll sein,
wenn man grad noch in Träumen schwebt,
bist Du doch gleich schon wieder allein.
Jedoch Fairness sollte es noch geben,
verletzt hat man ja sowieso,
denke Du zerstörst ein ganzes Leben,
Du lebst weiter, bist glücklich und froh.
Wenn es keine Liebe ist,
kann es doch eine Freundschaft geben,
wenn man etwas Charakter besitzt,
kann man doch darüber reden.
Kommt von dem Einem doch kein
Interesse,
verletzt man den Andern richtig tief,
umschleicht sein Gesicht mit fahler Blässe,
nicht einmal ein Abschiedsbrief...
Der Verlust und den Schmerz in Deinen Augen,
ein Jeder mit Herz in fühlen kann,
auch wenn es schwer ist, jetzt zu glauben,
Du wirst es überwinden irgendwann...

35. Tränen und Sinn

Ein Ausdruck des Schmerzes,
der Trauer, des Leids,
ein Signal deines Herzens,
ein ganz natürlicher Reiz.

Salzige Tränen geweint und gelebt,
hab doch die Hoffnung angestrebt.
Was ist passiert, was hat mich gebrochen?
Was ist mir da in die Seele gekrochen?

Sie zu spüren, sie zu weinen,
jede Träne ein Stich ins Herz,
jede einzelne gehört zu meinem
eigenem persönlichen Schmerz.

Einsame Tränen laufen durch mein Gesicht,
die Fassung verlieren wollte ich doch nicht.
Und trotzdem hat mein Gefühl es zugelassen,
meine innere Traurigkeit zu erfassen.

Jede Träne fließt und vergeht,
ein Stück deines Schmerzes mit eingeschlossen,
die Welt sich auch heute weiter dreht,
egal, wie viele Tränen gestern flossen.

36. Der Traum in der Wiege

Schließt alle die Augen,
erst dann könnt ihr sehen,
warum unser Glauben,
uns in Träume läßt gehen.

Ein Wunsch baut den Traum,
der Glaube läßt ihn leben,
wächst hoch, wie ein Baum,
will nach der Krone streben.

Der Griff nach den Sternen,
des Suches Ziel,
wir müssen noch lernen,
vom Träumen, so viel.

Die Sehnsucht nach Liebe,
Gesundheit und Glück,
der Traum in der Wiege,
bringt die Hoffnung zurück.

37. Schatten an der Wand

Die Kerzenflamme vor mir tanzt,
erfüllt den Raum mit sanftem Schimmer,
was sich sonst so tief verschanzt,
erscheint an den Wänden in diesem Zimmer.
Dunkle Schatten an der Wand,
ziehen wie schwarze Wolken auf,
ergreifen mich mit kalter Hand,
ich laß es zu, nehm es in Kauf.
Sie ziehen und zerren an meiner Seele,
reißen und zupfen an meinem Verstand,
sie empfinden Freude, wenn ich mich quäle,
halten mich fest...Schatten an der Wand...
Sie lassen mein Herz bluten
und lachen mich aus,
Tränen überkommen mich wie Fluten,
doch sie lassen mich nicht raus!
Zerstören all meine Hoffnungen,
stehlen mir meinen letzten Traum,
es bleiben nur die Erinnerungen,
so sanft und weich wie Federnflaum.
Die Flamme der Kerze ist erloschen,
die Schatten verschwinden an der Wand,
schmerzerfüllte Tränen vergossen,
ein Meer der Tränen im Schattenland...



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

TABL

 

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