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Tausend Fakten zu Freelancer
Selbst "I-War 2" wird von den Erwartungen an "Freelancer" in den Schatten gestellt. Phil Wattenbarger und Jörg Neumann von "Digital Anvil" plaudern nun aus dem Nähkästchen!

Mit einer grenzwertig guten Grafik, einem revolutionären Interface und ewigem Spielspaß soll "Freelancer" der beste Weltraum-Shooter aller Zeiten werden. Ob dem so ist, bleibt abzuwarten. Was Phil Wattenbarger und Jörg Neumann nun dem Macher der Fansite Lancersreactor.com zu erzählen hatten, lässt aber auf etwas sehr großes hoffen.

So laufen die 20 Story-Missionen recht unlinear und umfangreich ab. Jeder Feind, jeder Händler, jedes vorbeifliegende Wrackteil hat seine eigene Hintergrundgeschichte. Verfolge man einen fliehenden Piraten, lande man irgendwann an seiner Heimatbasis (geheim).

Sollte der Spieler die Story beendet haben, warten aber immer noch reichlich Zufalls-Missionen auf ihn. Diese sollen eine unendliche Fülle von Variationen bieten und so praktisch endlosen Spielspaß bieten. Trotz Zufallsgenerator scheinen die Missionen aber trotzdem in einen größeren, logischen Zusammenhang zu passen.

Mehrere Duzent Interessensgruppen wie Fundamentalisten, Gilden und Piraten peppen den leeren Weltraum auf. Sogar Umweltschützer wird man in den unendlichen Weiten antreffen...

Da ein nicht zu unterschätzender Spielspaßfaktor die Auswahl an Raumschiffen ist, stehen dem Spieler 15 verschiedenartigste Gleiter zur Verfügung. Vom zivilen Transporter über Jäger, Elite-Jäger und Frachtschiffe ist alles dabei. Insgesamt wird es aber mehr als 50 verschiedene Raumschiffe und -installationen geben. An kleinen Objekten soll es aber praktisch einen unendliche Vielzahl geben.

Sollte der Spieler mal keine Lust auf das öde Herumgehänge im Weltraum haben, landet er einfach in einer der 15 Städte. Viele Planeten, Raumstationen und sonstige Docking-Möglichkeiten bieten dem gelangweilten Raumpiloten aber ansonsten massig Kupplungs-Gelegenheiten.

Übrigens wurde der Warp-Mode gänzlich entfernt. Anstelle der Jump-Drives schleudern nun Accelerator-Module den Spieler durch den Weltraum. Bitte anschnallen. Abschnallen wird der geneigte Sim-Enthusiast aber möglicherweise in der Nähe von gigantischen Schwarzen Löchern. Die sollen nämlich einen ganz speziellen, besonderen Effekt auf den Spieler haben.

Für kontaktfreudigere Spieler bietet dann der Multiplayer-Mode noch einiges an Abwechslung. "Digital Anvil" plant fest mit einem Coop-Mode, andere Spielmodi sind noch in Diskussion.

Aber was hat es denn jetzt mit dem revolutionären Interface auf sich? Ich sage nur: schmeißt den Joystick weg! Für "Freelancer" benötigt Ihr nur die Maus und eine funktionstüchtige Tastatur. Gesteuert wird der Jäger nämlich über vorgegebene Flugmanöver. Drag&Drop, Point&Click wird nun also auch in Flugsimulationen Einzug halten. Ob das funktioniert stand lange Zeit als dunkle, böse Vorahnung in einer dunklen, bösen Ecke. Anscheinend - das berichten diverse Tester und Besucher - funktioniert das revolutionäre Prinzip aber wunderbar und sehr intuitiv. Für Joystick-Puristen steht aber immer noch ein Joystick-Only-Modus bereit. Allerdings muss man sich dann in Zukunft als altbackener Ewiggestriger beschimpfen lassen.

Das alles und noch ein bisschen mehr könnt Ihr im Interview auf Lancersreactor.com nachlesen - und es ist es wert!