Katzen in der Literatur - Geschichten

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Warum Hunde und Katzen einander so feind sind

Minka, die Katze

Fabel: Der Kater und der Sperling

Die Regenbogenbrücke

Tabletten verabreichen leicht gemacht! J

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Warum Hunde und Katzen einander so feind sind - Volksglauben

Die Tiere hatten einmal über äußerst wichtige Dinge zu beraten. Es wurde deshalb eine Versammlung ausgeschrieben, wozu jede Tierart einen Abgeordneten senden sollte. Da kamen denn die Vögel und die Fische und die Vierfüßler von allen Seiten, bis sie alle beisammen waren und nur der Elefant noch fehlte.

Als er immer und immer nicht kommen wollte, beschlossen die Tiere einen Gesandten zum Elefanten zu schicken. Sie losten, und das Los traf den Hund. Der aber sagte: "Wie soll ich den Elefanten finden, ich habe nie einen gesehen und kenne ihn nicht." - "Den kannst du leicht finden und erkennen", erwiderten die Tiere, "er hat ja einen Buckel auf dem Rücken." - "Dann werde ich ihn schon bringen!" sprach der Hund und lief fort.

Er begegnete einer Katze, die gerade einen Buckel machte, lud sie höflich ein, mitzugehen, und sie folgte ihm mit gehobenem Buckel. In der Versammlung angekommen, rief er: "Hier ist der Elefant!", und stellte die buckelnde Katze vor.

Da erhoben aber die Tiere ein schreckliches Gelächter, daß sich der Hund vor Scham und Ärger verkroch. Seitdem ist er spinnefeind mit der Katze.

(deutsches Volksgut)

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Minka, die Katze

Minka war den ganzen Tag allein. Ihr Frauchen ging am Morgen in ein Büro und kam erst spät am Abend wieder zurück. Das war der Katze so recht, Hauptsache, sie durfte in ihrer Wohnung mit den weichen Teppichen und Polstermöbeln bleiben, denn Katzen hängen an ihrem Zuhause.

Eines Tages aber geschah etwas, daß sich ihre Katzenhaare sträubten. Ihr Frauchen steckte Minka in eine große Tasche und trug sie mit sich hinunter ins Auto. Minka miaute, Minka zeigte die Krallen, es half nichts. Minka schrie während der ganzen Fahrt, und die dauerte gehörig lange. Als sie ausstiegen, waren sie am Meer, und alles roch anders als daheim: Es roch nach Fisch und nach Tran und besonders nach fremden Katzen. Minka war so beleidigt, wie eine Katze nur beleidigt sein kann und kümmerte sich noch weniger um ihr Frauchen, obwohl dieses hier öfter bei ihr war als sonst.

Eines Tages lag sie in der Sonne auf dem Balkon, als Beppo vorbeikam. Beppo war der struppigste Kater, den Minka je gesehen hatte, aber er hatte einen großen Vorteil, er kannte sich hier aus. Er wußte vom Fischmarkt, wo sich immer Leckerbissen für eine Katze fanden. Er wußte, auf welcher Mauer die Sonne am besten wärmte, und zuletzt war Minka sehr traurig, als sie mit ihrem Frauchen wieder nach Hause mußte. Sie mußte oft an Beppo denken und tröstete sich erst, als sie zwei Katzenkinder bekam, die ihr Frauchen Beppo und Beppa nannte und die bei der Mutter bleiben durften. Denen erzählte sie nun von dem Fischmarkt und von der Sonne auf der Mauer und auch vom Meer, an dem man so schön träumen konnte, wenn seine Wellen gegen das Ufer schlugen.

"Aber so weiche Polster und Teppiche wie hier gibt es dort nicht", sagte sie jedesmal, wenn sie zum Ende ihrer Erzählung kam. Sie sagte es als Trost, weil ihre kleinen Katzenkinder gar so sehnsüchtige Augen bekamen. "Und Polster sind ja auch recht angenehm. Man kann schließlich nicht alles haben."

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Fabel: Der Kater und der Sperling

Es flog ein Sperling auf die Düngerstätte eines Bauern. Da kam der Kater, erwischte den Sperling, trug ihn fort und wollte ihn verspeisen. Der Sperling aber sagte:

"Kein Herr hält sein Frühstück, wenn er sich nicht vorher den Mund gewaschen hat."

Mein Kater nimmt sich das zu Herzen, setzt den Sperling auf die Erde und fängt an, sich mit der Pfote den Mund zu waschen - da flog ihm der Sperling davon. Das ärgerte den Kater ungemein, und er sagte:

"Solange ich lebe, werde ich immer zuerst mein Frühstück halten, und dann den Mund waschen."

Und so macht er es denn bis auf diese Stunde.

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Die Regenbogenbrücke

Noch auf dieser Seite des Himmels gibt es einen Ort, der "Regenbogen-Brücke" genannt wird.

Wenn eine Katze oder ein Hund stirbt, der jemandem hier besonders nahe stand, geht dieser Hund/diese Katze zur Regenbogen-Brücke. Da gibt es Wiesen und Hügel für unsere besonderen Freunde, damit sie herum rennen und miteinander spielen können. Es gibt reichlich Futter, Wasser und Sonnenschein und unsere Freunde haben es warm und gemütlich. Alle Hunde und Katzen, die krank und alt waren, werden Gesundheit und Kraft wiedererlangen; die, die verletzt und verkrüppelt waren, werden wieder ganz und stark - genauso, wie wir sie in unseren Träumen von vergangenen Zeiten in Erinnerung haben. Die Tiere sind glücklich und zufrieden, aber da ist eine kleine Sache: Sie vermissen jemanden ganz besonderen, der zurückbleiben musste.

Sie alle laufen herum und spielen miteinander. Aber der Tag kommt, an dem einer plötzlich innehält und in die Feme schaut. Sein leuchtender Blick wird durchdringend, sein erwartungsvoller Körper zittert. Plötzlich läuft er von der Gruppe fort, er fliegt nur so über das grüne Gras, seine Beine tragen ihn schneller und schneller.

Er/Sie hat DICH entdeckt und wenn Du und Dein besonderer Freund Euch endlich trefft, werdet Ihr Euch in die Arme schließen und aneinander festhalten, um nie wieder getrennt zu werden. Glückliche Küsse regnen auf Dein Gesicht.

Deine Hände liebkosen wieder den geliebten Kopf und endlich kannst Du wieder in die vertrauensvollen Augen Deines geliebten Hundes sehen, der so lange von Dir getrennt war, der im Herzen aber immer bei Dir war.

Dann überquert Ihr gemeinsam die Regenbogen-Brücke................

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Tabletten verabreichen leicht gemacht! J

etwas zum schmunzeln!

1. Packen Sie die Katze fest in ihren Armen.
Betten Sie ihren Kopf in Ihrer Ellenbogenbeuge, gerade so, als wollten Sie einem Baby eine Flasche geben. Gurren Sie vertraulich: "Was für eine liebe Katze". Drücken Sie mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand vorsichtig auf beide Kiefergelenke. Wenn sich das Mäulchen öffnet, werfen Sie die Pille hinein. Geben Sie der Katze Gelegenheit das Maul zu schließen und zu schlucken.

2. Heben Sie die Pille auf und holen Sie die Katze hinter dem Sofa vor.

3. Wiederholen Sie die Schritte in 1. aber klemmen Sie sich die Katze unter den linken Arm.

4. Werfen Sie den unförmigen Rest der Tablette fort und holen Sie die Katze aus dem Schlafzimmer.

5. Nehmen Sie eine neue Tablette aus der Verpackung. Halten Sie nun die Vorderpfoten der Katze mit der linken Hand und die Hinterpfoten mit dem Ellenbogen des rechten Arms nieder. Stecken Sie die Pille mit dem rechten Zeigefinger ins Maul. Halten Sie das Maul zu und zählen Sie langsam bis 18.

6. Fischen Sie die Tablette aus dem Aquarium und die Katze von der Stehlampe. Widerstehen Sie der Versuchung sich eine neue Katze zu besorgen.

7. Knien Sie auf den Boden, pressen Sie die Katze zwischen Ihre Beine und halten Vorder- und Hinterpfoten fest. Ignorieren Sie das laute Knurren der Katze. Nehmen Sie hölzerne Lineal und sperren Sie damit das Maul auf. Lassen Sie die Tablette am Lineal herrunter in das Maul rollen. Reiben Sie anschließend ausgiebig über die Kehle der Katze.

8. Lassen Sie die Katze in den Gardinen hängen und die Pille in Ihren Haaren stecken. Wenn Sie eine Frau sind, heulen Sie laut auf. Wenn Sie ein Mann sind, heulen Sie besonders laut auf.

9. Notieren Sie sich, dass Sie ein neues Lineal besorgen wollen. Holen Sie die Katze von der Gardinenstange und nehmen Sie eine neue Tablette.

10. Stecken Sie die Katze nun so in eine Schublade, daß nur noch der Kopf herraus schaut. Öffnen Sie das Maul mit einem Teelöffel und blasen Sie die Pille mittels eines, zuvor auf ca. 50 cm abgeschnittenen Gartenschlauchs, hinein.

11. Vergewissern Sie sich anhand des Beipackzettels, daß die Tabletten für Menschen nicht schädlich sind. Holen Sie einen Schraubenzieher und setzen die Schublade wieder zusammen.

12. Gehen Sie in das Badezimmer und nehmen ein großes Badetuch. Breiten Sie es auf dem Fußboden aus.

13. Holen Sie die Katze vom Küchenschrank und eine Pille aus der Schachtel. Breiten Sie die Katze nahe dem Ende des Badetuchs so aus, daß der Kopf über das lange Ende hinausragt. Beugen Sie die Vorder- und Hinterläufe der Katze platt über ihren Bauch. Widerstehen Sie der Versuchung gleich die ganze Katze zu plätten.

14. Rollen Sie die Katze in das Tuch. Arbeiten Sie schnell!!!! Die Zeit und Katzen warten auf niemanden.

15. Öffnen Sie das Maul mit einem kleinen Schuhlöffel. Werfen Sie die Pille hinein und ein Stück Filet hinterher. Halten Sie den Kopf der Katze senkrecht, gießen Sie ein Schnapsglas voll Wasser ins Maul und lassen die Katze schlucken.

16. Legen Sie sich einen Zinksalbe-Verband auf die Unterarme und entfernen Sie das Blut vom Teppich mit kaltem Wasser.

17. Rufen Sie die Feuerwehr, damit sie die herrenlose Katze draußen vom Baum herunter holt und ins Tierheim bringt.

18. Nehmen Sie sich vor, demnächst mal in der Zoohandlung nach Meerschweinchen zu fragen.

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