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Schallplatten

"Ein Stück Himmel", erschienen bei Karussel

"Ein Stück Himmel ist die Geschichte Janinas,ein jüdischens Mädchens in Polen zur Zeit der deutschen Besatzung. Eugen Thomass "mogelte" sich in den Film, indem er behauptete, er habe eine polnische Partitur gefunden, die sich als Filmmusik eignen würde. Er schuf ein Klavierthema in mehreren Variationen, welches die Fernsehserie unaufdringlich und einfühlsam begleitet. Der Schallplattenveröffentlichung, exklusiv für eine Kaufhauskette, wurden Stücke von Mozart, Bach, Morey, Puccini, Schröder und Paderewski hinzugefügt. Von Thomass stammt zudem das Orgelprelude "Kommunion".

EinStueckHimmelklein

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Onkel Theodor02

"Mein Onkel Theodor", erschienen bei Ariola

Zu dieser Komödie schuf Eugen Thomass eine temporreiche Musik, mit Dixi- und Swing-Elemten sowie verbrämter Marschmusik. Die Schallplattenveröffentlichung beschränkt sich leider nicht auf den musikalischen Soundtrack, sondern bringt auch Dialoge der Mitwirkenden - so sind u. a. Gert Fröbe und Barbara Rütting zu hören. Der Genuss, Eugen Thomass als innovativen, variatonsreichen Komponisten zu hören wird damit reichlich getrübt.

Scarabea

"Scarabea", erschienen bei Immus, Single

Zu "Scarabea" schuf Eugen Thomass eine sehr ungewöhnliche, ja, unwirkliche Musik. Das Klangbild enthält jazzige Elemente, durchaus nicht disharmonisch - jedoch ist das Material zum Teil elektronisch verfremdet, und selbst eine Melodie wie die im Stück "New Intention" unterliegt Veränderungen, wird eigenwillig interpretiert. Dies ist so ungewöhnlich wie interessant. Thomass schuf damit die passende, surreale Atmosphäre zur Tolstoi-Verfilmung durch Hans-Jürgen Syberberg.

Filmvertonungsplatten, Ring-Musik (1976-1977)

Für die Firma Ring-Musik, für eine Schallplattenserie, schuf eine Eugen Thomass eine ganze Reihe von Synthesizer-Musiken. Es dürften fünf LPs vorliegen.Diese Aufnahmen waren für Hobbyfilmer zur Untermalung ihrer Werke vorgesehen. Anfangs schuf Eugen Thomass nahezu reine Klangbilder: Tonüberlappungen, Änderungen der Frequenzen. Als Verwendungszweck wurden den Hobbyfilmern auf den Plattencovern stichwortartige Vorschläge gemacht. Später schuf Thomass für die Serie Stücke, die weniger nach Improvitation und eher nach Komposition klangen. Trotzdem blieben es Minimalmusiken, nicht selten mit einem starken Hang zur Disharmonie. Freilich war dies alles durchaus geeignet, für einen Hobbyfilm (beispielsweise Unterwasseraufnahmen) die richtige Klangkulisse zu schaffen - zum "reinen" Hören jedoch weniger angenehm.

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