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Renntraining 2003
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Gästebuch

 

12.05.2003 Motopark Oschersleben

Abkleben als Retual bevor es losgeht #98 ist startklarFahrerbesprechung wie immer vor Box 14VorstartBoxeneinfahrt nach erstem Einkullern#99 lässt alle anderen blass aussehen

Ausgang Shell SSchönen Gruß an #57 - Wer in den Kurven schleicht, sollte nicht auf den Geraden voll Stoff gebenNoch ist #03 nicht vorbeiHasseröder Kurve#98 & #99 dicht zusammen bei Eingang HasseröderHier zeigt die #99 dem Kurvenschleicher #57 wie es richtig geht

Hasseröder KurveAusgang Shell S: Wie an der Schur gezogenHasseröder Kurve"CBR Sandwich" in der Shell SAusgang Shell SReifenflanke nach geleisteter Arbeit

Zeitplan von 12.05.2003

Nachdem ich es letztes Jahr mit KM-Sicherheitstraining etwas ruhiger bei meinem ersten Renntraining überhaupt angefangen hatte, war dieses Jahr ein sogenanntes freies Rennstreckentraining angesagt! Und zwar mit der Shell Racing Academy, die ja in Oschersleben zuhause sind.

Die Anmeldung bei Shell Racing ist leider etwas komplizierter als z.B. bei KM! Unter der Faxnummer: 03949-501448 muss man erst mal die Anmeldeunterlagen anfordern. [ODER HIER KLICKEN] Und wenn dann die Unterlagen endlich mal angekommen sind, dann das Anmeldeformular ausfüllen und wieder zurückfaxen. Wenn Shell Racing die 140 Euro Teilnahmegebühr abgebucht hat, bekommt man noch mal ein Schreiben, wo halt bestätigt wird das das Geld eingegangen ist. Ein paar Tage vor dem Termin erhält man dann die Teilnahmebestätigung mit einigen wenigen Informationen zum Training.

Gefahren wird in 4 Gruppen, von Gruppe 1 für Anfänger bis Gruppe 4 für Profis! Die Gruppeneinteilung erfolgt je nachdem was man bei der Anmeldung angekreuzt hat. Pro Gruppe fahren ca. 50 Leute! Gefahren wird in allen Gruppen völlig frei, außer beim Einführungsturn (8 min.) wird mit Instruktor gefahren. Danach darf als erstes Gruppe 1 dann 2,3,4 insgesamt 5 Turns a 20 Minuten fahren!

"Team MOPED-DENNIS.DE" war in Gruppe 2 am Start! Moped-Udo mit Startnummer 99 und natürlich auch auf CBR 600 und ich hatte die #98! Vollen Respekt möchte ich auch noch meinem "Teamkollegen" aussprechen, der sich ständig verbessert und beim nächsten Renntraining mir wahrscheinlich weg fahren wird, falls ich meinen Fahrstiel nicht verfeinere! Bei ersten Einkullern (8 min. Turn mit Instruktor) war die Strecke leider noch nass, aber zum Glück regnete es nicht mehr. Die nassen Streckenverhältnisse waren aber nicht wirklich schlimm, da das Tempo ziemlich gering war. Und beim 1.Turn war die Ideallinie dann auch schon trocken, sodass sich das Tempo schon erheblich steigerte. Aber schon jetzt kamen gleich 2 Probleme zum Vorschein. Erstes Problem: Es gibt Fahrer die können ganz locker in der Profigruppe mitfahren und melden sich trotzdem in den Anfängergruppen an! Also musste man ständig aufpassen, wo und wann die Schnelleren an einem vorbeigehen! Zweites Problem: Die Kurvenschleicher!!! In den Kurven fahren die Kurvenschleicher viel zu langsam und bremsen auch viel zu stark und viel zu früh. Um dann aber, und das habe ich nicht verstanden, auf den Geraden am Kabel zu ziehen als ob der Wahrhaftige hinter Ihnen sei! Anstatt mal kurz vom Gas zu gehen, damit man vorbei kann. Also bleibt einen nur noch ein relativ riskantes Überholmanöver in der Kurve oder das Ausbremsen, was ja auch ein gewisses Risiko beinhaltet. Diese beiden Problematiken zogen sich über das gesamte Renntraining hinweg. Letztlich macht aber das freie Rennstreckentraining genau das aus. Überholen und überholt werden! Der 2.Turn fand schon auf einer komplett trockenen Strecke statt. Schon gleich am Anfang hing ich wieder hinter einen Kurvenschleicher fest, der sich aber leider Ende der Gegengeraden verbremste und mit rauchenden Reifen geradeaus in Kiesbett steuerte! Ich hoffe Ihm und seinen Bike ist nix passiert! Nach der Mittagspause und vor Turn 3 tröpfelte es ein wenig, was sich aber auf der Strecke angekommen als harmlos erwies! Am Ende dieses Turns sah ich leider die Rote Ampel zu spät und hatte die gesamte Strecke für mich ganz allein! Ich wollte halt auch einmal im Mittelpunkt stehen! Der 4.Turn wurde überschattet von einem Trainingsabbruch von ca. 10 min, da es ein Kawa Fahrer Ende Start/Ziel etwas übertrieben hat. Dem Fahrer ist nicht viel passiert aber sein Moped und die Strecke wurden in Mitleidenschaft gezogen. Der letzte Turn sollte mein bester werden. Das Wetter war immer noch sehr schön, die Reifen klebten förmlich auf dem Asphalt und die Kurvenschleicher konnte ich schnell und sicher überholen! Alles lief absolut perfekt und war der krönende Abschluss des Trainings!

PERSÖNLICHE BESTZEIT VOM 12.05.2003: Keine Zeit gestoppt!

Fazit: 

Das freie Rennstreckentraining allgemein würde ich Anfängern und jene die den Streckenverlauf nicht kennen, nicht empfehlen! Die Leute sind bei Instruktoren Trainings sicherlich besser aufgehoben. Shell Racing lässt es bei den Informationen mächtig schleifen. Keine Homepage, kein Infoblatt und sehr wenig Infos auch direkt vor dem Training! Also wirklich nix für Anfänger! Aber für Fahrer die schon Erfahrung mit Renntrainings haben, ist diese Art von Training genau das richtige. Seinen Fahrstiel verbessern, überholen und überholt werden ist angesagt. Aber das man ständig die schnelleren Leute im Blickwinkel haben muss und deswegen auch etwas aus den Rhythmus kommt, gehört genauso dazu! Wem Crashs, gelbe Flaggen, Überholmanöver und hoher Speed nicht abschrecken ist bei den Trainings der Shell Racing Academy genau richtig!

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