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Renntraining 2002
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Gästebuch

 

27.05.2002 Motopark Oschersleben

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Eines vorneweg: um Sicherheitstraining geht es hier nicht unbedingt. Obwohl parallel zum Rennstreckenfahren auch noch ein Sicherheitstraining von der Deutschen Verkehrswacht angeboten wird! Ansonsten geht es bei KM genau wie bei allen anderen Anbietern von Renntrainings vor allem um eines: Spaß haben!

Die Teilnehmer werden in 4 Gruppen eingeteilt, bzw. entsprechend meldet man sich an. Gruppe 1 und 2 sind für Einsteiger bzw. Fortgeschrittene gedacht! Hier wird generell mit einem Instruktor gefahren und es besteht Überholverbot! Wer zum ersten Mal auf einer Rennstrecke fahren will, sollte auf jeden Fall sich Instruktoren geführt anmelden. Es sollte sich wirklich niemand überschätzen, ein schnelles Motorrad muss in den Kurven nicht unbedingt schnell sein! Und es fahren auch nicht nur sportliche Mopeds! In der Gruppe 2, wo ich gefahren bin, waren 5 Instruktoren mit jeweils 6-8 Fahrern gleichzeitig auf der Strecke unterwegs! Gefahren wurden 2x 28 Minuten + 3x 23 Minuten! Gruppe 3 und 4 stellen die freien Fahrer dar!

Bevor es aber losgehen konnte, mussten 160 EURO den Besitzer wechseln, wenn man in Gruppe 3 oder 4 fahren möchte sind 140 EURO fällig. Die Termine finden immer Montags statt. Bereits Sonntag Abend kann man die Startnummer erhalten und die Teilnahmebedingungen unterschreiben. Ebenfalls findet am Sonntag Abend die sogenannte Boxenparty statt, hier gibt's dann Freibier und Grillwürstchen! Montag morgens heißt es früh aufstehen, denn 7.30 Uhr findet die Fahrerbesprechung im Fahrerlager statt, bevor um 8.00 Uhr schon die erste Gruppe(3.) losfährt! Jetzt noch schnell Scheinwerfer, Rücklicht, Spiegel und Blinker abkleben, sowie den Reifendruck senken. Man sollte auf jeden Fall was zum Abkleben selber mitbringen, denn das der Veranstalter KM etwas Klebeband zur Verfügung stellt ist leider nicht drin! Den Luftdruck kann man bei dem Reifenservice senken der Vorort bereit steht. Für meine Bridgestone BT 010 habe ich vorne auf 2,2 und hinten auf 2,1 Bar gesenkt! 

Um 9.30 Uhr sollte es dann endlich für Gruppe 2 losgehen. Eine 1/4 Stunde vorher bin ich durch die Box in die Boxengasse zum Vorstart gefahren. Treffpunkt ist immer am Ende der Boxen gewesen. Hier begann die Zuteilung der Fahrer zu den Instruktoren, dann noch kurze Besprechung wie gefahren werden soll! Damit jeder einmal hinter den vorausfahrenden Instruktor fährt, lässt sich auf Handzeichen des Instruktors der vorderste Fahrer auf der Start/Ziel Geraden auf den letzten Platz zurück fallen! Kurzer Blick auf die Uhr zeigt es mir an, es muss gleich losgehen. Auf dem Motopark werden die Ampeln auf rot gestellt und die vor uns startende Gruppe 4 verlässt die Rennstrecke! Jetzt heißt es schnell den Helm aufsetzen, Handschuhe an und rauf auf die Strecke. Die Aufregung fällt plötzlich wieder auf normales Niveau, jetzt heißt es sich zu konzentrieren! 

Auf der Strecke angekommen, geht's auch gleich in die erste lang gezogene Rechtskurve. Die ersten beiden Runden werden noch ziemlich langsam gefahren, bevor es dann schon richtig flott zur Sache geht! Jetzt kommt immer mehr Spaß in die Sache! Es ist einfach nur genial, keine lahmen PKW die vor einem rumschleichen und die geilsten Kurven versauen! Kein Gegenverkehr, keine verschmutzte Straße! Man kann sich voll und ganz aufs Wesentliche konzentrieren, Kurven ohne Ende, Schräglagen ohne Ende, Spaß ohne Ende! Der Motopark ist echt ein Eldorado zum schnellen Motorrad fahren, ob die langgezogenen Kurven, die dreifach Links oder die Schikanen es ist einfach nur Traumhaft! Der Asphalt bietet soviel Grip das man fast schon spielerisch Schräglagen hinzaubert die man sich vorher wohl nie zugetraut hätte! Nach 28 Minuten zeigen roten Ampeln an, das er Turn vorbei ist! Jetzt noch die letzten Kurven genießen, bevor der Instruktor Handzeichen gibt zum Strecke verlassen. Puhhhh, jetzt erst mal tief durchatmen! In der Boxengasse angekommen, fahren wir durch eine Box durch und der Instruktor führt und zu einem relativ ruhigen Plätzchen hinten im Fahrerlager. Erst mal Helm ab, Handschuhe aus und dann der erste Blick hin zu den Reifen. Oh Scheiße, die Reifen sehen nicht wirklich gut aus. Irgendwie ziemlich aufgerubbelt an den Seiten. Die Nachbesprechung beginnt. Wenn man wirklich brauchbare Tipps von Instruktor haben will, sollte man ihn sich danach noch mal krallen! Die Nachbesprechung nach jedem Turn hat mir persönlich nicht viel gebracht!

Wer wollte konnte nun wieder beim Sicherheitstraining von der Deutschen Verkehrswacht teilnehmen, aber ich habe es vorgezogen mich etwas auszuruhen, etwas zu trinken oder den anderen Gruppen zuzuschauen. Eine knappe halbe Stunde auf der Rennstrecke können ziemlich anstrengend sein! Und so viel Zeit bleibt einen zwischen den Turns auch nicht - die Zeit verrinnt sehr schnell! 2.Turn! 3.Turn! So langsam verzog sich die Sonne aber es war weiterhin noch trocken! 4. Turn! So langsam ist bei mir etwas die Luft raus, ich bin schon nicht mehr ganz so topp fit und die Konzentration nimmt auch immer weiter ab. Noch schnell die Nachbesprechung absolvieren und dann fahre ich zur Tankstelle, die direkt an der Strecke sich befindet! Der Sprit ist etwas teurer, bezahlen kann man mit Scheinen oder EC-Card! Kurze Zeit nach dem ich getankt habe wird der Himmel immer dunkler und es fängt leider an zu regnen :( Ich habe dann entschlossen den 5. und letzten Turn aus Sicherheitsgründen nicht mehr zu fahren!

PERSÖNLICHE BESTZEIT VOM 27.05.2002: Keine Zeit gestoppt / Instruktorgruppe!

Fazit: 

So ein Renntraining kann ich wirklich jeden empfehlen der gerne mal etwas flotter fährt und Kurven genießen möchte! "Rennstreckenanfängern" kann ich KM-Sicherheitstraining durchaus empfehlen, da die beiden ersten Gruppen nur mit Instruktor fahren, die einen mehr oder weniger langsam heranführen! Wer zum ersten Mal teilnimmt sollte sich am besten schon vorher beim Veranstalter schlau machen wie der Ablauf ist! Für mich war es bestimmt nicht das letzte Training, obwohl ich wahrscheinlich das nächste Mal einen anderen Anbieter aussuchen werde!

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