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Neuere Buddhismus-Schulen

 

Es gibt heute mehrere hundert anderer Buddhismus-Schulen auf der Welt. Die meisten"neuen Schulen" sind japanischen Ursprungs, oder kommen aus der Mahayana Tradition.  Nun, die Lehre des Buddha wird oft missverstanden, bzw. einige Gründer neuerer oder auch älterer Buddhismus Spielarten verstanden den Buddha offensichtlich wider besseres Wissen falsch, damit sie ihre eigenen Interessen mit einer Art buddhistischen Feigenblattes überdecken konnten. Manche Schulen jedoch bemühen sich auch ehrlich, den Buddhismus und die Lehre des Buddha auf das neue Zeitalter zu projektieren. Im Laufe der Zeit entstanden Schulen, die sich der Lebensart der Völker anpasste. Buddhistischer Modernismus muss also nicht immer eine bewusste Verfälschung der Lehre darstellen. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ich will keine dieser Richtungen verurteilen, nur ob das, was so manche Schule lehrt noch der Lehre des Buddha entspricht, daran habe ich manchmal erhebliche Zweifel. Viele Buddhisten sehen das anders als ich, zugegeben.  Nun, aber Jeder Mensch der die Lehre des Buddha kennt, sie evtl. sogar studiert hat, kennt auch die teilweise beträchtlichen Unterschiede zwischen der niedergeschriebenen Lehre und heutiger Wirklichkeit.  Eine Realität wird oft zur Wahrheit, die Wirklichkeit jedoch ändert sich, täglich, stündlich, minütlich ja sekündlich..:-)) deshalb:

Jeder nach seiner Fasson, oder:

Glauben ist nie Wissen oder einfach:

Freiheit ist die Freiheit des Andersdenkenden,
der Andersdenkenden die Freiheit
lassen will.

eine empfehlenswerte Seite dazu: Sonstige Buddhistische Sites
 

 

Hier nun einige Links zu anderen Buddhismus "Spielarten", die meistens  sind aus dem Mahayana entstanden.

 Vereinigte Vietnamesische Buddhistische Kirche Abteilung in Deutschland e.V
Gemeinnütziger Verein

Das Zentrum für vietnamesische Buddhisten in Deutschland.  Der hier vertretene Buddhismus steht in der Tradition der Schule des Reinen Landes.  Der Abt Thich Nhu Dien engagiert sich stark im interreligiösen Dialog.

Was ist Reines Land ?
"'Reines Land' enthält die Schulen Südostasiens, welche die Aspekte des
Mahayana-Buddhismus betonen, die das Vertrauen in Amitabha Buddha, die
Meditation auf ihn, die Rezitation seines Namens und das religiöse Ziel, die
Geburt im 'Reinen Land' (westliches Paradies) in den Vordergrund stellen."
(Crim, Perennial dictionary of world-religions)

Die bekannteste Praxis des "Reinen Landes" ist die Rezitation des Namens
Amitabha Buddhas. Sie sollte mit äußerstem Ver­trauen und mit dem
aufrichtigen Gelübde, die Geburt im "Reinen Land" anzustreben, ausgeführt
werden.

Neben dieser populären Form des "Reinen Landes" finden sich gehobenere
Aspekte, wo Buddha Amitabha, der Buddha "un­endliches Licht und Leben", mit
unserer Buddha-Natur, die unendlich strahlend und ausdauernd ist,
gleichgesetzt wird. (Eigen­natur Amitabha, Nur-Geist Reines Land)

Hauptmerkmale des Reinen Landes
1) Die Lehren gründen sich auf Mitgefühl / Barmherzigkeit und auf Vertrauen
in die barmherzigen Gelübde Amitabhas alle füh-
    lenden Wesen aufzunehmen und in sein "Reines Land" zu führen.
2) Es ist eine leichte Methode a>- Ziel (vietn.: tù'), b>- Art der Übung
(vietn.: bi)
    a) Ziel ist die Geburt im "Westlichen Reinen Land" als Sprungbrett zur
Buddhaschaft.
    b) Die Übung kann wo immer und wann immer, ohne spezielle Liturgie,
Ausstattung oder Führung vollzogen werden.
3) Es ist ein Allheilmittel für die Krankheiten des Geistes, im Gegensatz zu
anderen Methoden oder Meditationen, die nur auf     spezifische Störungen
(z.B. Meditation auf den verstorbenen Körper soll Lust einschränken; das
Zählen des Atems soll die     wandernden Gedanken kontrollieren) abzielen.
4) Es ist eine demokratische Methode, die die Übenden in die Lage versetzt,
sich von geheimnisvoller Methaphysik, als auch     von der Abhängigkeit
durch Lehrer, Gurus, Roshis oder anderen meditierenden autoritären Figuren
zu befreien.

Aus diesen Gründen ist das "Reine Land" die dominierende Tradition in
Ostasien seit dem 13. Jahrhundert. Das "Reine Land" spielt eine wichtige
Rolle in der Demokratisierung des Buddhismus und im Aufstieg der
Laienbewegung. Honen Shonin (1133 - 1212), der Patriarch der Jodo (Reines
Land) Schule in Japan, formulierte dei Essenz der "Reinen Land"-Lehren wie
folgt: "Da soll es keine Unterscheidung geben, keine Rücksichtnahme auf das
Geschlecht, auf Gut oder Böse, ob jemand höher-oder niedergestellt ist.
Keinem soll das 'Reine Land' versagt bleiben, nachdem er sich mit absolutem
Vertrauen an Amitabha Buddha gewandt hat." (Elizabeth ten Grotenhuis, Pure
Land Buddhist Paintings)
 

 

Eine aus Korea kommende Gemeinschaft. In Deutschland gibt es Gruppen unter der Bezeichnung "Dharma Sah"

 

Tendai Buddhismus

Shin-Buddhismus

Was ist Shin?

Rev. Alexander Schrott

  Der Shin-Buddhismus ist hervorgegangen aus dem breiten Strom der
Mahayana-Lehre des sogenannten "Reinen Landes".
  In Indien entstanden, gelangte diese Lehre über Kaschmir und die
Seidenstraße schließlich nach China (2. Jh. u.Z.), wo sie eine große Blüte
erlebte. Von China kam sie nach Korea und von dort schließlich nach Japan
(552 u.Z.).

  Im Zentrum dieser Lehre steht die Gestalt des Buddha Amitâbha, d.h.
Unendliches Licht, der auch Amitâyus heißt, d.h. Unendliches Leben,  und in
Japan unter dem Namen Amida bekannt ist. Er ist die zentrale Gestalt des
geistigen Landes  "Sukhâvatî", das in westlicher Richtung liegt und in dem
wiedergeboren zu werden das Ziel aller Shin-Buddhisten darstellt. Das
Mittel, um dieses Ziel zu erreichen, ist das sogenannte Nembutsu, d.h. die
Rezitation des Namens des Buddha Amida. Dies geschieht entweder in der
ausführlichen Form "Namo Amida Butsu" oder, häufiger, in der Kurzform "Nam'An'da
Bu, Nam'An'da Bu".

  In Japan war die Lehre des Reinen Landes nicht von Anfang an als
eigenständige Schule organisiert, sondern sie war eingebettet in die
Lehrtradition verschiedener großer buddhistischer Schulen (Tendai, Kegon,
Hosso). Erst im 13. Jahrhundert, in der Kamakura-Zeit, kam es zur Gründung
von eigenen amidistischen Schulen, den Jôdo-Schulen  oder Schulen des Reinen
Landes.

  Die bedeutendste dieser neuen Schulen war die von dem Heiligen Mann
Shinran (Shinran Shônin, 1173-1263) begründete Jôdo-Shinshû, d.h. Wahre
Schule des Reinen Landes. Ihr Gründungsdatum wird im allgemeinen mit 1224
angegeben, dem Erscheinungsjahr von Shinrans Hauptwerk "Kyo-gyo-shin-sho"
(Lehre, Praxis, Glaube und Verwirklichung gemäß der Schule des Reinen
Landes).

  Nach Shinrans Tod gründeten seine Schüler zahlreiche Tempel, die sich in
verschiedenen Zweigen organisierten und seine Lehre bis auf den heutigen Tag
weitergaben.
  In den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts begann die Shinshû auch in
Europa Fuß zu fassen.
  Der Pionier in dieser Sache war Rev. Harry Pieper (1907-1978) aus Berlin.
Nach 30 Jahren buddhistischer Praxis (Theravâda, Vajrayâna) war er immer
noch auf der Suche. Als er im Jahre 1954 der Lehre Shinrans begegnete, fand
er darin Synthese und Ziel all seiner Bestrebungen. Er schloß sich dem
Nishi-Honganji-Tempel von Kyoto an und erhielt von dessem Oberhaupt Kosho
Ohtani die Ordination für Europa übermittelt. Trotz bescheidenster
finanzieller Mittel, starker beruflicher Beanspruchung und zahlreicher
körperlicher Leiden war Rev. Pieper unablässig bemüht, die Lehre Shinrans
bekanntzumachen und an andere weiterzugeben.
aus: http://www.pitaka.ch/shinshu.htm

 

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