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Sulak Sivaraksa

 "buddhistischer Aktivist"

Träger des internationalen alternativen Friedensnobelpreis, sowie vieler Menschenrechtspreise.

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Nicht, dass Sie glauben  liebe Freunde, ich würde engagierten Buddhismus nur an Sulak Sivaraksa festmachen. Nein. Es gibt sicher noch viele andere Buddhisten, oder auch buddhistische Organisationen  die sich als engagiert verstehen. Manche dieser Menschen und Organisationen sind jedoch kaum als sog. Aktivisten unterwegs, ja lehnen  buddhistischen Aktivismus für mehr Gerechtigkeit in dieser Welt sogar ab. Das hat sicherlich viele Gründe, die man akzeptieren kann. Ich gehöre da eher zu den Menschen, die Buddhismus radikaler gestalten wollen, dabei aber nie die Gewaltfreiheit ausser Acht lassen. Neben einigen Links finden Sie hier auch interessante Meinungen von und über Sulak Sivaraksa.

 

 

Massgebend ist die  
englische Originalversion 

Sulak Sivaraksa  
PBI-Mitgründer, erhielt  u. A. den "Right & Livelihood Award", (Thailand), sowie den "alternativen Friedensnobelpreis".

Zitat-Auszüge:

Förderung der Gewaltfreiheit und Schutz der Menschenrechte 

Das Thema der Konferenz ist sehr aktuell und wichtig. Die am 11. September verübten terroristischen Angriffe und die darauf folgenden Bombenabwürfe auf Afghanistan zeigen deutlich die Notwendigkeit gewaltfreier Alternativen. PBI setzt bereits seit vielen Jahren einige dieser gewaltfreien Alternativen in die Tat um. PBI inspiriert die Menschen und demonstriert der Welt die Kraft der Gewaltfreiheit. 

Wir könnten die gegenwärtigen Ereignisse als Krise bezeichnen, doch auf chinesisch bedeutet das Wort „Gefahr und Gelegenheit". Während wir uns zum einen der Gefahr bewusst sein müssen, sollten wir dies aber auch als eine Gelegenheit nutzen sinnvolle und gewaltfreie Alternativen zu diesem Krieg gegen den Terrorismus beizutragen. 

Die Gewalt, mit der wir jeden Tag durch die Medien konfrontiert werden, kann uns manchmal erdrücken und lässt uns leicht hilflos fühlen. Frieden zu stiften ist eine niemals endende Aufgabe, was aber nicht bedeutet, dass wir aufhören sollten sie auszuüben. Eine Definition eines Friedensstifters ist, dass er, weil er weiss, dass die Quelle vom Wasser der Berge lebt, zur Schneegrenze hochsteigt, einen Löffel voll Schnee schöpft und zur Quelle trägt, dann wieder hinaufsteigt. Da die Notwendigkeit an friedensstiftenden Massnahmen immens ist sollten wir niemals aufhören uns für sie einzusetzen. 

Thich Nhat Hanh meint, „Um Krieg bzw. die nächste Krise zu verhindern, müssen wir jetzt sofort beginnen. Wenn ein Krieg oder eine Krise erst einmal begonnen hat, ist es schon zu spät. Wenn wir und unsere Kinder tagtäglich nach ahimsa leben, wenn wir lernen Samen des Friedens und der Versöhnung in unsere Herzen und unseren Geist zu säen, beginnen wir wirklichen Frieden zu stiften und, auf diese Weise könnten wir in der Lage sein den nächsten Krieg zu verhindern."² Diese Idee der Konfliktprävention, Kriege zu verhindern bevor sie ausbrechen, ist sehr wichtig. Diese Arbeit macht keine Schlagzeilen und niemand nimmt wirklich Notiz von ihr, doch sie ist sehr entscheidend. 

Dies soll nicht heissen, dass, wenn ein Krieg einmal begonnen hat, wir nichts mehr tun können. Es ist aber entscheidend, dass wir uns klar machen, dass die meiste Arbeit, nämlich die Verhinderung von Kriege, die Verhinderung Gewalt, nicht erst stattfindet, nachdem Kriege angefangen haben. Die Arbeit dauert an, denn es ist sehr viel einfacher Kriege zurückzuhalten bevor sie begonnen haben. Frieden bedeutet nicht nur die Abwesenheit von Krieg. Frieden setzt einen proaktiven und umfassenden Prozess voraus, aus dem heraus wir eine gemeinsame Basis schaffen können, die uns ermöglicht, zu kommunizieren und eine gewaltfreie Philosophie und Teilung der Ressourcen in die Praxis umzusetzen. 
 
  

Frieden ist auch etwas, was wir in uns selbst finden müssen. Wenn unsere eigenen Köpfe voll von Ärger und Hass sind, wie können wir dann glauben die Gewalt der ganzen Welt zu lösen? Wir müssen unsere Denkweise überprüfen und versuchen unseren Ärger, unsere Gier und unseren Wahn zu kontrollieren. Erst wenn wir diese Emotionen überwinden, schaffen wir ein wenig Frieden in uns selbst. Und erst wenn wir den Samen des Friedens in uns haben, können wir Frieden sähen in dieser Welt. Die Kunst Frieden zu schaffen beginnt also in uns selbst. 

Um Frieden zu schaffen brauchen wir auch upekkha, den Gleichmut, den freien und steten Geist. Mit upekkha werden wir nicht von unseren Emotionen beeinflusst, sondern gewinnen einen gewissen Abstand, der uns ermöglicht unser Wissen zu entfalten. Und durch Wissen können wir andere mit Mitgefühl und Verständnis unterstützen. 

Weiterhin ist es auch wichtig über die strukturelle Gewalt nachzudenken. Wir sollten unser Denken nicht darauf begrenzen zu glauben, dass sich Gewalt lediglich auf kriegerische oder terroristische Handlungen beschränkt. Jeden Tag verhungern 40.000 Menschen in einer Welt, wo Nahrung im Ãœberfluss vorhanden ist. Das Weltwirtschaftsystem bereichert ein paar Wenige, während jeden Tag mehr und mehr Menschen in die Armut gedrängt werden. Das Problem ist, dass strukturelle Gewalt schwierig zu erkennen ist. Viele Menschen verleugnen sie, in dem sie sagen, so sind die Dinge nun mal oder es gibt keine Alternativen. Viele Menschen lehnen auf ähnliche Weise die Gewaltlosigkeit ab, weil sie nicht im Stande sind, sich vorzustellen, dass sie wirksam genutzt werden kann, da sie nicht die gleichen Schlagzeilen erzeugt wie die Gewalt. Viele Menschen verstehen nicht, dass Gewaltlosigkeit eine Lösung sein kann. 

Die Ursache der meisten globalen Konflikte liegt in dieser strukturellen Gewalt. Die wirtschaftliche Unterdrückung durch die Globalisierung wurde der Welt von den Ländern des Nordens aufgedrängt. Transnationale Kapitalgesellschaften und „die Bretton Woods Institutionen" (Welt Bank, IWF und WTO) verurteilen nicht nur viele Menschen in Armut zu leben, sondern sie liefern auch den Nährboden für Hass und Habgier, welche wiederum Gewalt verursacht. Die Religion des Konsums basiert auf der Förderung der Gier, und im Namen dieser Gier wird Gewalt in vielfacher Form verübt.  

Deswegen sollten wir unbedingt Wege finden, um die strukturelle Gewalt genauso wie die offensichtlichen Formen der Gewalt zu überwinden. Beide Aspekte müssen in friedensstiftender Arbeit enthalten sein. 

Zusammen mit meinem Freund Abdurrahman Wahid bin ich dabei die Bandung II Konferenz zu organisieren, die 2005 stattfinden wird. Die erste Bandung Konferenz fand 1955 statt, daher hoffen wir den 50zigsten Jahrestag mit dieser Konferenz auszuzeichnen. Es wird um ähnliche Grundsätze gehen - Alternativen zu den vorherrschenden Paradigmen zu erörtern. Wir müssen Alternativen zu den aktuellen Paradigmen finden, Freundschaften zwischen Menschen verschiedener Herkunft fördern und Möglichkeiten für Gespräche schaffen. 

Im Februar findet ein Vorbereitungstreffen der Bandung II Konferenz in Bangkok statt. Das Thema dieser Konferenz wird „Peacemaking and International Insecurity in the 21st Century" (Die Friedensstiftung und die internationale Unsicherheit im 21zigsten Jahrhundert) sein. Wir hoffen, dass ein Ergebnis des Treffens die Gründung einer regionalen Friedensarmee in Südost Asien sein wird, die auf Gandhis Tradition von shanti sena zurückgeht. 

Ich hoffe, dass dies eine von vielen Initiativen zu einer friedlicheren, vernünftigeren und gerechteren Welt sein wird. Es besteht kein Zweifel, dass diese Arbeit von grosser Wichtigkeit ist. 

http://www.peacebrigades.org/conference/files/after/Rede_Sulak_Sivaraksa.rtf

 

 

 

 

Peace Brigades International

Promoting nonviolence and protecting human rights since 1981

 

Peace Brigades International (PBI) ist eine Nicht-Regierungs-Organisation (NGO), die Menschenrechte schuetzt und gewaltfreie Konfliktbewaeltigung foerdert.

Auf Einladung schicken wir Teams von Freiwilligen in Gebiete mit politischen Konflikten und Repression. Die Freiwilligen begleiten Menschenrechtler, ihre Organisationen und andere, die durch politisch-motivierte Gewalt bedroht werden. Die Verantwortlichen fuer Verletzungen von Menschenrechten moechten gewoehnlich nicht, dass die Welt Zeuge ihrer Taten wird. Die Anwesenheit von Freiwilligen, die durch ein internationales Alarmnetz abgesichert sind, hilft Gewalt zu verhindern. Auf diese Weise schaffen wir Raum fuer lokale Initiativen in ihrer Arbeit fuer soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte.

 

 

 

 

 

"We Build the Road and The Road Builds Us."

 

 

"Wenn wir nicht aufpassen, könnten wir ausbrennen"

 

Metta is a national Non- Governmental Organisation, assisting communities in Myanmar recover from the impact of decades of civil conflict.

 

Der Dalai Lama und Sulak Sivaraksa

 

Sulak Sivaraksa:
Die fünf moralischen Grundsätze
 

 

hier noch einmal die Homepage der Sulak.Sivaraksa.Org

Sathinakoses-Nagapradipa Foundation, A Buddhist View from Below.

 

 

Vielleicht treffen wir uns ja eines Tages bei einer  gewaltfreien Demonstration für eine gerechtere Welt. Heute sucht man da ja die Buddhisten wie eine Stecknadel im Heuhaufen.....

In den USA ist man da  bereits aktiver:

 

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