Diese Seiten sind dem Mann gewidmet, den ich persönlich für den besten Schriftsteller aller Zeiten halte (naja, vielleicht abgesehen von Shakespeare): Dean Koontz.


So sah er früher aus:Und so sieht er heute aus:

Und nein, ich habe die Fotos NICHT verwechselt!


Wie es zu dieser erstaunlichen Verwandlung kam? In den Worten des Meisters persönlich:

"A crack team from the United States Army Corps of Engineers conducted a mustache removal last year [in 1997]. As the mustache had been firmly established for 28 years, this operation was arduous and fraught with danger. Lasers, explosives, and sand-blasting equipment were used to conduct the successful obliteration of the growth with no loss of human life.
One day I said to myself: 'Hey, if they can transplant hearts, hair should be easy.' So a surgical strike force conducted an emergency intervention on my scalp, which proved successful. In a playful mood, they also moved my nose to the back of my head and put my left ear where my nose had been. Waking me from anesthesia, they had a good laugh at my panicked reaction (especially when I sneezed down the back of my own neck), then put me back to sleep again and restored the nose and ear to their original positions.
Nothing could be done about my brain. Sad."

Auf Deutsch:

"Eine Eliteeinheit von Ingenieuren der United States Army führte letztes Jahr [1997] eine Schnauzerentfernung durch. Da dieser Schnauzer 28 Jahre lang ein fester Teil meines Gesichts war, war diese Operation mühsam und voller Gefahren. Laser, Sprengstoff und Sandstrahlgeräte wurden eingesetzt, um die Wucherung ohne Verluste von Menschenleben erfolgreich zu vernichten.
Eines Tages sagte ich mir: 'Hey, wenn es möglich ist, Herzen zu transplantieren, sollte eine Haartransplantation doch einfach sein.' Also nahm eine chirurgische Kampftruppe einen Notfalleingriff auf meinem Skalp vor, der mit Erfolg gekrönt war. Weil sie so gut drauf waren, verpflanzten sie noch meine Nase an meinen Hinterkopf und setzten mein linkes Ohr an die Stelle meiner Nase. Als sie mich aus der Narkose aufweckten, amüsierten sie sich köstlich über meine Panik (und besonders, als ich niesen mußte und mein Rücken im Weg war), dann setzten sie mich wieder unter Narkose und die Nase und das Ohr wieder an ihre ursprünglichen Positionen.
Mein Gehirn konnten sie leider nicht retten. Wie schade."
(Meine Übersetzung.)


Kurzbiographie:

Innerhalb von 20 Jahren schrieb Koontz 51 Bücher. Schaffenskrisen kennt er nicht: "Es ist beinahe, als ob ich mit Ideen bombardiert würde. Ich kann mich 15 Minuten lang hinsetzen und ein Dutzend Einfälle haben. Viele Schriftsteller stehen mit diesem Die-Muse-hat-mich-verlassen-Gefühl vom Schreibtisch auf. Mich verläßt die Muse nie. Ich muß sie rausschmeißen."
Der 1945 in Pennsylvania geborene Horror-Spezialist begann schon als Kind, Geschichten zu schreiben. Lesen und Schreiben bedeuteten für ihn die Flucht aus der Realität: Seine Familie lebte in Armut, sein Vater, ein Alkoholiker ohne festen Job, war ein Tyrann, der seine Mutter schlug.
Noch während seiner Studentenzeit begann Koontz, seine Werke - damals Science-fiction-Romane - zu verkaufen. Er verdiente sehr wenig damit und war deshalb gezwungen, große Mengen zu produzieren. 1966 schloß er sein Studium ab. Bis 1969 arbeitete Koontz als Englischlehrer. Danach schlug er sich als freier Schriftsteller durch - zunächst mit finanzieller Unterstützung seiner Frau, die er 1966 geheiratet hatte. Seine Romane erschienen zum Teil unter verschiedenen Pseudonymen.
Der Erfolg kam 1972 mit dem Thriller "Chase", den endgültigen Durchbruch schaffte Koontz 1980 mit "Whispers" ("Flüstern in der Nacht").
Inzwischen wird der Autor längst in einem Atemzug mit Stephen King und anderen Horror-Größen genannt. Seine Bücher sind in 18 Sprachen erhältlich. Weltweit wurden über 70 Millionen Exemplare [inzwischen dürften es noch bei weitem mehr sein] verkauft. Kritiker loben neben der atemberaubenden Spannung immer wieder auch die ausgezeichnete literarische Qualität seiner Werke.
Dean R. Koontz lebt heute zusammen mit seiner Frau Gerda in Orange, Kalifornien. Sein Haus enthält eine zirka 25000 Bände umfassende Bibliothek, die ihm das Recherchieren erleichtert. Der produktive "Meister des Schreckens" ist ein Workaholic. Er arbeit täglich 10 bis 15 Stunden.
(Übernommen aus einem Heyne Tip-des-Monats von 1992.)
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